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Sylvette Hery

Sylvette Hery

Miou-Miou (eig. Sylvette Hery,
- 22. Februar 1950 in Saint Pol-de-Leon) ist eine französische Schauspielerin. Die Tochter einer Marktfrau und eines Polizisten war nach ihrer Schauspielausbildung am Pariser Experimentaltheater Café de la Gare engagiert. Für ihre Rolle als Prostituierte im Film "Die Aussteigerin" (La Dérobade) erhielt sie 1980 einen César als Beste Darstellerin. Sylvette Hery hat mit Patrick Dewaere eine Tochter, Angele, geb. 1974.

bekannte Filme


- 1973 - Die Ausgebufften (Les Valseuses), mit Gérard Depardieu und Patrick Dewaere
- 1975 - Nobody ist der Größte (Un Genio, due compari, un pollo), Regie: Damiano Damiani, mit Terence Hill, Robert Charlesbois, Patrick McGoohan, Klaus Kinski, Raimund Harmstorf
- 1976 - Jonas, der im Jahr 2000 25 Jahre alt sein wird (Jonas qui aura 25 ans en l'an 2000), Regie: Alain Tanner
- 1977 - Süßer Wahn (Dites-lui que je l'aime)
- 1979 - Die Aussteigerin (La Dérobade)
- 1980 - Die Polizistin (La Femme flic), Regie: Yves Boisset
- 1988 - Die Vorleserin (La Lectrice), Regie: Michel Deville
- 1989 - Eine Komödie im Mai (Milou en mai), Regie: Louis Malle
- 1996 - Am Achten Tag (Le Huitième jour), Regie: Jaco van Dormael, mit Daniel Auteuil, Pascal Duquenne

Weblinks


- Kategorie:Frau Kategorie:Franzose Kategorie:Schauspieler Kategorie:Geboren 1950

22. Februar

Der 22. Februar ist der 53. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 312 Tage (in Schaltjahren 313 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1142 - Das Kloster Roßleben (Thüringen) erhält Bestätigungsurkunde durch Papst Innozenz II. (siehe auch Klosterschule Roßleben)
- 1371 - Großbritannien. Robert Stuart wird König von Schottland.
- 1819 - USA. Spanien verkauft Florida an die USA.
- 1894 - Honduras. Policarpo Bonilla wird Staatspräsident.
- 1901 - Ausschluss des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi aus der russisch-orthodoxen Kirche wegen "blasphemischer Äußerungen". Es kommt zu Menschenaufläufen und Demonstrationen für Tolstoi in Moskau und St. Petersburg.
- 1943 - Die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst von der Widerstandsgruppe Weiße Rose werden von Roland Freisler zum Tode verurteilt und im Gefängnis München-Stadelheim hingerichtet.
- 1952 - Nicaragua wird Mitglied in der UNESCO.
- 1967 - Jamaika. Premierminister Alexander Bustamante tritt zurück.
- 1972 - Scheich Khalifa übernimmt die Staats- und Regierungsgewalt in Katar
- 1993 - Tschechien wird Mitglied in der UNESCO.
- 1995 - Burundi. Antoine Nduwayo wird neuer Staatspräsident.
- 1995 - Die Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (FAP) wird rechtskräftig verboten.
- 1996 - Papst Johannes Paul II. gibt das Dekret Universi Dominici Gregis über die Papstwahl heraus.
- 1996 - Frankreich. Staatspräsident Jacques Chirac gibt die Abschaffung der Wehrpflicht bekannt.
- 1999 - Brüssel, Belgien. Über 10.000 Bauern demonstrieren gegen die geplante Agrarreform der EU.
- 2002 - Angola. UNITA-Führer Jonas Savimbi wird erschossen.
- 2003 - Ein Erdbeben der Stärke 5,5 nach Richter entlang des Rheins zwischen Basel und Freiburg mit Epizentrum bei Straßburg erschüttert die Rheinregion und richtet geringen Schaden im Elsass an.
- 2005 - George W. Bush besucht Deutschland.

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 1607 - Uraufführung der Oper "L’Orfeo" (Orpheus) von Claudio Monteverdi im Palazzo ducale in Mantua.
- 1722 - Uraufführung der Oper "Griselda" von Giovanni Bononcini am King's Theatre in London.
- 1734 - Uraufführung der Oper "The tragedy of Chrononhotonthologos" von Henry Carey in London.
- 1825 - Uraufführung der Oper "Der Holzdieb" von Heinrich Marschner an der Hofoper in Dresden.
- 1929 - Uraufführung der Operette "Rosen aus Florida" von Leo Fall in Wien.
- 1936 - Uraufführung der Oper "Judith" von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm.
- 1948 - Uraufführung des musikalischen Dramas "Die Nachtschwalbe" von Boris Blacher in Leipzig.
- 1998 - Der brasilianische Regisseur Walter Salles gewinnt den Goldenen Bären bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin.

Religion


- 1940 - Tenzin Gyatso wird im Alter von 4½ Jahren als der XIV. Dalai Lama inthronisiert.

Katastrophen


- 1890 - Der Walnut-Grove-Staudamm in Arizona, USA, bricht. Durch die Flutwelle kommen zwischen 50 und 150 Menschen um.
- 1960 - Schlagwetterexplosion auf dem Karl-Marx-Schacht I in Zwickau - 123 Tote.
- 2005 - Erdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum in Sarand (Iran) - 420 Tote.
- 2005 - Nach anhaltenden Schneefällen sind bei mehreren Lawinen im pakistanischen und indischen Teils Kaschmirs sowie Afghanistan mehr als 1000 Menschen getötet worden.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1997 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Troy Roberts in der Sporthalle Wandsbek, Hamburg, Deutschland, durch KO

Geboren

Deutschland Deutschland Deutschland Deutschland
- 1161 - Innozenz III., Papst 1198-1216
- 1403 - Karl VII. (Frankreich), König von Frankreich
- 1440 - Ladislaus Postumus, Herzog von Österreich, König von Böhmen und als Ladislaus V. König von Ungarn
- 1455 - Johannes Reuchlin, deutscher Philosoph und Humanist
- 1567 - Erich Hedemann, deutscher Jurist
- 1645 - Johann Christoph Bach d. Ä., Onkel von Johann Sebastian Bach
- 1723 - Peter Anich, Pionier der Hochgebirgskartographie
- 1732 - George Washington, erster US-amerikanischer Präsident
- 1749 - Johann Nikolaus Forkel, deutscher Musiker und Musikhistoriker
- 1760 - Sophie von Sachsen-Hildburghausen, Herzogin von Sachsen-Coburg-Saalfeld
- 1761 - Erik Tulindberg, Komponist
- 1785 - Jean Peltier, französischer Physiker
- 1788 - Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph
- 1793 - Friedrich Harkort, deutscher Unternehmer und Politiker
- 1796 - Adolphe Quetelet, belgischer Mathematiker, Statistiker und Astronom
- 1810 - Frédéric Chopin, polnischer Komponist und Pianist
- 1817 - Carl Wilhelm Borchardt, deutscher Mathematiker
- 1817 - Ottilie Wildermuth, deutsche Schriftstellerin
- 1817 - Niels Wilhelm Gade, dänischer Komponist und Dirigent
- 1821 - Ludmilla Assing, deutsch-italienische Schriftstellerin
- 1822 - Adolf Kussmaul, deutscher Arzt und medizinischer Forscher
- 1840 - August Bebel, Führer der Arbeiterbewegung, sozialdemokratischer Politiker
- 1843 - Alexander Schnütgen, deutscher Theologe, Priester, Kunstsammler
- 1857 - Heinrich Rudolf Hertz, deutscher Physiker
- 1857 - Robert Baden-Powell, Gründer der Pfadfinderbewegung
- 1861 - Hans Schöttler, deutscher protestantischer Geistlicher
- 1861 - Marie von Miller, deutsche Malerin und die Ehefrau von Oskar von Miller
- 1864 - Jules Renard, französischer Schriftsteller
- 1865 - Otto Modersohn, deutscher Maler
- 1876 - Ita Wegman, Mitbegründerin der Anthroposophischen Medizin
- 1879 - Johannes Nicolaus Brønsted, dänischer Chemiker und Künstler
- 1882 - Eric Gill, britischer Bildhauer, Grafiker und Schriftentwerfer
- 1886 - Hugo Ball, Autor und Mitbegründer der Zürcher Dada-Bewegung
- 1887 - Savielly Tartakower, Schachspieler
- 1889 - Olave Baden-Powell, Mitbegründerin der Pfadfinderinnenbewegung
- 1893 - Lucien Buysse, belgischer Radrennfahrer
- 1900 - Luis Buñuel, spanischer Filmregisseur
- 1900 - Sean O'Faolain, irischer Schriftsteller
- 1902 - Fritz Straßmann, deutscher Chemiker
- 1903 - Frank Plumpton Ramsey, britischer Mathematiker und Logiker
- 1903 - Morley Callaghan, kanadischer Schriftsteller
- 1904 - Ernst Jakob Henne, deutscher Motorsportler († 2005)
- 1907 - Heinrich Schneider, deutscher Politiker im Saarland
- 1909 - Daniel Biasone, US-amerikanischer Unternehmer
- 1919 - Jiři Pauer, tschechischer Komponist
- 1921 - Giulietta Masina, italienische Schauspielerin
- 1921 - Jean-Bédel Bokassa, Präsident und später Kaiser der Zentralafrikanischen Republik
- 1922 - André Asriel, österreichisch-deutscher Komponist
- 1923 - Billy Mo, Jazz-Trompeter und Schlagersänger
- 1926 - Kenneth Williams, britischer Komiker
- 1927 - Florencio Campomanes, philippinischer Schachspieler und -funktionär
- 1932 - Edward Kennedy, US-amerikanischer Politiker
- 1933 - Peter Rohland, deutscher Liedermacher und Sänger
- 1936 - Ernie K-Doe, US-amerikanischer Sänger
- 1936 - Karin Dor, deutsche Schauspielerin
- 1936 - Martin Mußgnug, deutscher NPD-Politiker
- 1938 - Bobby Hendricks, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Rafael Hipólito Mejía Domínguez, Präsident der Dominikanischen Republik
- 1941 - Jürgen Nöldner, deutscher Fußballspieler (DFV)
- 1943 - Bill Barclay, britischer Musiker
- 1943 - Horst Köhler, deutscher Bundespräsident
- 1943 - Louise Lopez, US-amerikanische Sängerin
- 1944 - Jonathan Demme, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1945 - William Oliver Swofford, US-amerikanischer Sänger
- 1947 - Dieter Scholz, deutscher Politiker
- 1949 - Amin Maalouf, libanesisch-französischer Schriftsteller
- 1949 - Joachim Witt, deutscher Musiker
- 1949 - Manfred Deix, österreichischer Karikaturist und Cartoonist
- 1949 - Niki Lauda, österreichischer Pilot, Unternehmer und dreimaliger Formel 1-Weltmeister
- 1949 - Ray Dorey, britischer Musiker
- 1950 - Awn Shawkat Al-Khasawneh, jordanischer Diplomat und Jurist
- 1950 - Julius Erving, US-amerikanischer Basketballspieler der NBA
- 1950 - Miou-Miou, französische Filmschauspielerin
- 1952 - Thomas Wessinghage, deutscher Leichtathlet
- 1956 - Eva Bulling-Schröter, deutsche Politikerin und MdB
- 1959 - Kyle MacLachlan, US-amerikanischer Schauspieler
- 1964 - William Tanui, kenianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1967 - Alf Poier, österreichischer Künstler und Stand-up Comedian
- 1968 - Bradley Nowell, Mitbegründer und Sänger/Gitarrist der US-amerikanischen Punk-Band Sublime
- 1968 - Jeri Ryan, US-amerikanische Schauspielerin
- 1970 - Wolfram Waibel junior, österreichischer Sportschütze
- 1972 - Claudia Pechstein, deutsche Eisschnellläuferin
- 1975 - Drew Barrymore, US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin
- 1975 - Thomas Meggle, deutscher Fußballspieler
- 1977 - Hakan Yakin, Schweizer Fußballspieler mit türkischer Herkunft
- 1981 - Jeanette Biedermann, deutsche Schauspielerin und Pop-Sängerin
- 1982 - Jenna Haze, US-amerikanische Pornodarstellerin

Gestorben

Jenna Haze Jenna Haze Jenna Haze († 1943)]] Jenna Haze
- 606 - Sabinianus, Papst 604-606
- 1371 - David II. (Schottland), Sohn von Robert I. und dessen zweiter Gemahlin Elisabeth de Burgh
- 1512 - Amérigo Vespucci, italienischer Kaufmann und Seefahrer (Namensgeber Amerikas)
- 1550 - Francesco III. Gonzaga, ältester Sohn des Herzogs Federico II
- 1627 - Olivier van Noort, niederländischer Seefahrer
- 1629 - Hans Friedrich von Drachsdorf, Hofmarschall und Hauptmann
- 1671 - Adam Olearius, deutscher Schriftsteller und Diplomat
- 1721 - Johann Christoph Bach d.J., ältester Bruder des Johann Sebastian Bach
- 1780 - Francesco III. d'Este, Herzog von Reggio, Modena
- 1784 - Sophie Volland, Geliebte des französischen Philosophen Denis Diderot
- 1794 - Caspar Friedrich Wolff, deutscher Physiologe und Begründer der modernen Embryologie
- 1797 - Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen, Baron Münchhausen
- 1804 - Joseph Benda, böhmisch-deutscher Musiker
- 1806 - James Barry, britischer Maler
- 1822 - Ali Pascha Tepelena, Großgrundbesitzer und osmanischer Pascha
- 1827 - Charles Wilson Pealé, US-amerikanischer Porträt- und Landschaftsmaler
- 1837 - Juri Fjodorowitsch Lisjanski, russischer Marineoffizier und Entdecker
- 1875 - Charles Lyell, britischer Geologe
- 1875 - Jean-Baptiste Camille Corot, französischer Landschaftsmaler
- 1890 - Carl Bloch, dänischer Maler
- 1900 - Ernst Christian Carl Kruse, war Arzt und Politiker
- 1903 - Hugo Wolf, österreichischer Komponist
- 1912 - Richard Andree, deutscher Geograph und Ethnograph
- 1913 - Ferdinand de Saussure, Schweizer Sprachwissenschaftler
- 1913 - Francisco Madero, mexikanischer Revolutionär, Staatsmann und Präsident
- 1919 - Christian Dietrich, von 1897 1919 Leiter des schwäbischen Altpietismus
- 1919 - Perito Moreno, argentinischer Geograph, Anthropologe und Entdecker
- 1939 - Antonio Machado, spanischer Lyriker
- 1943 - Christoph Probst, Mitglied der Weißen Rose
- 1943 - Hans Scholl, deutscher Widerstandskämpfer in der Zeit des Dritten Reiches
- 1943 - Sophie Scholl, deutsche Widerstandskämpferin im Dritten Reich
- 1953 - Albertine Assor, deutsche baptistische Diakonisse
- 1959 - Robert Noorduyn, Pilot und Flugzeugkonstrukteur
- 1967 - Fritz Erler, deutscher Politiker
- 1969 - Johannes Dieckmann, Präsident der DDR-Volkskammer
- 1971 - Rudolf Mauersberger, deutscher Komponist und Kreuzkantor
- 1975 - Adolf Hennecke, deutscher Bergmann
- 1976 - Michael Polanyi, ungarisch-britischer Chemiker und Philosoph
- 1978 - Harold Glen Borland, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1980 - Oskar Kokoschka, österreichischer Maler und Schriftsteller
- 1981 - Guy Butler, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1983 - Adrian Boult, englischer Dirigent
- 1983 - Romain Maes, belgischer Radrennfahrer
- 1985 - Efrem Zimbalist, US-amerikanischer Geigenvirtuose russischer Herkunft, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge
- 1987 - Andy Warhol, Künstler der Pop-Art
- 1987 - Hildegard Domizlaff, deutsche Bildhauerin, Holzschnitt- und Schmuckkünstlerin
- 1989 - Otar Taktakischwili, georgischer Komponist
- 1989 - Sándor Márai, ungarischer Schriftsteller
- 1991 - Ladislav Fialka, tschechischer Mime und Clown
- 1992 - Tadeusz Lomnicki, polnischer Schauspieler
- 1994 - Hans Hürlimann, Schweizer Politiker
- 1994 - Lore Lorentz, deutsche Kaberettistin
- 2000 - Dieter Borkowski, deutscher Schriftsteller, Journalist und Historiker
- 2000 - Hubert Aratym, österreichischer Maler
- 2001 - Evelyn Holt, deutsche Schauspielerin
- 2002 - Barbara Valentin, deutsche Schauspielerin
- 2002 - Chuck Jones, US-amerikanischer Comiczeichner und Filmregisseur
- 2002 - Jonas Savimbi, angolanischer Politiker und Rebellenführer
- 2003 - Daniel Taradash, US-amerikanischer Autor
- 2003 - Kurt Gscheidle, deutscher Politiker
- 2004 - Rolf Gillhausen, deutscher Journalist
- 2005 - Simone Simon, französische Schauspielerin
- 2005 - Zdzislaw Beksinski, polnischer Maler und Grafiker

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Kathedra Petri (katholisch)
- Washingtons Geburtstag (USA) (wird allerdings seit der Reform immer am 3. Montag im Februar als President's Day gefeiert)
- Nordfriesischer Feiertag (Petritag)
- Thinking Day

Siehe auch


- 21. Februar - 23. Februar
- 22. Januar - 22. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0222 ja:2月22日 ko:2월 22일 simple:February 22 th:22 กุมภาพันธ์

Schauspieler

Schauspieler agieren in Bühnen-Aufführungen und Filmen; sie sind unter bestimmten Voraussetzungen darstellende Künstler. Schauspieler können in ihrem Beruf kein entfremdetes Produkt herstellen; sie können in ihrer ureigenen Arbeit nichts als sich selbst anbieten, ihren Körper, ihre Stimme, ihr erlerntes Können, ihre angeeigneten Fähigkeiten, ihre Persönlichkeit.

Definition

Die Kunst des Theater-Schauspielers besteht darin, eine in vielen Proben erarbeitete Bühnen-Figur, die nicht mit seiner eigenen Person identisch ist, über die Dauer einer (womöglich mehrstündigen) Aufführung glaubhaft darzustellen, für den Zuschauer echt ("wahr") erscheinen zu lassen. Der Zuschauer muss dem Schauspieler abnehmen (können), was er zeigt. Vom Film- und Fernseh-Schauspieler wird gefordert, seine Darstellungskunst in (meist) kurzen Sequenzen abzurufen und Bewegungsabläufe wie Emotionen punktgenau zu setzen. Schauspiel-Kunst wird abhängig vom Zeitgeist beurteilt und unterliegt ständigem Wandel. In Stummfilmzeiten gab es große Schauspielkunst, die mit dem Aufkommen des Tonfilms obsolet wurde. Theatralische Darstellung aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts, filmisch dokumentiert, erscheint heute lächerlich. Artifizielle schauspielerische Leistungen der Peking-Oper oder fernöstliches Tanztheater bleiben dem Mitteleuropäer letztlich unverständlich, weil die Bedeutungsvorräte für Mimik und Gestik fehlen.

Ausbildung

Wie in anderen künstlerischen Sparten gibt es auch im Bereich Schauspiel (verschiedene) Wege zur Professionalität: über eine Ausbildung an Berufsfachschulen, Berufskollegs, Fachakademien, Ergänzungsschulen und sonstigen Schauspielschulen oder über ein Studium an einer Kunsthochschule. Studienrichtungen: "klassisches" Theaterschauspiel, Musical, Fernsehen/neue Medien oder Pantomime. Es gibt obligatorische Zwischenprüfungen und eine Abschlussprüfung. Ziel ist es, ein Abschlusszeugnis mit der Bescheinigung der Bühnenreife zu bekommen. Die Studiengänge, die Prüfungs-Modalitäten und Abschlussbezeichnungen sind (schon aufgrund des föderalen Bildungswesens in Deutschland) höchst vielfältig. Es gibt auch die Möglichkeit des berufsbegleitenden Privatunterrichts. Deshalb mehr dazu [http://berufenet.arbeitsamt.de/bnet2/S/B8326100ausbildung_a.html hier]. "Schauspieler" ist (wie "Journalist" zum Beispiel auch) keine gesetzlich geschütze Berufsbezeichnung. Jeder, der einmal in einem Theaterstück, Kino- oder Fernsehfilm mitgespielt hat, kann sich "Schauspieler" nennen. Gerade die Explosion im Bereich der elektronisch-visuellen Medien verlangt nach immer neuen Gesichtern für Gerichts-Sendungen, Soaps und ähnliche Formate. Da Soaps aufs junge Publikum zielen, kommen darin kaum noch Figuren vor, die älter als 30 sind; es werden eher massenweise Rollen im Spielalter zwischen 14 und 20 in die Drehbücher geschrieben. Jugendliche in diesem Alter haben überwiegend allenfalls schauspielerische Erfahrungen im Schultheater gesammelt. Deshalb boomt die Casting-Industrie, die in aufwändigen Aktionen "Typen" sucht, die passen, junge Talente, die dann speziell von den Produktionsfirmen so gecoacht werden, dass sie das Geforderte abliefern können. Beim Theater und in Film und Fernsehen gibt es neben den Schauspielern noch Statisten/Komparsen und Kleindarsteller. Statisten/Komparsen sind "Bildfüller" ohne Text; Kleindarsteller sind in der Lage, ein kleines szenisches Spiel evtl. mit ein wenig Text zu übernehmen.

Geschichte

Der Vorgang des Schauspielens erscheint geschichtlich mit dem Wechsel von gemeinschaftlichem Verkörpern in kultischen Riten einfacher Stammesgesellschaften zum individuellen Darstellen durch einen ausgewählten Verkörperungs-Spezialisten. Der ursprüngliche Schauspieler übernimmt die Aufgabe der Vermittlung zwischen individuell-menschlicher Erfahrung und außerindividueller Welt in Stellvertretung für ein Publikum. Schauspiel ist ein Messen ("Ahmen") der Welt mit dem Maß des menschlichen Körpers (siehe den Begriff der Mimesis in der Tragödientheorie der Poetik des Aristoteles), ein durchgeführtes Spiel, dessen Regeln sich im Zuschauen enthüllen. Als solches findet es innerhalb des Deutungshorizontes der jeweiligen Kultur statt: von der Vergegenwärtigung des Mythos in der Antike bis zum Umgang mit der Erfahrung der Zersplitterung von Identität in der Postmoderne. Das Berufsschauspielertum bildete sich ab dem 15. Jahrhundert in Europa aus dem Fahrenden Volk heraus. In England am Elisabethanischen Theater, in Frankreich durch die Comédie-Française und Molière, und in Italien durch die Commedia dell'arte. In Deutschland hingegen bildeten sich erst ab dem 17. Jahrhundert Schauspieltruppen, die dem Vorbild englischer Wandergruppen folgten. Sie reisten übers Land und waren als fahrendes Volk sozial geächtet. Erst durch die Bindung einzelner Gruppen an das höfische Theaterwesen im 18. Jahrhundert wurde ihr soziales Prestige gehoben.

Literatur


- Egon Aderhold, Sprecherziehung des Schauspielers. Grundlagen und Methoden, Henschel 5. Auflage 1998
- Bertolt Brecht, Kleines Organon für das Theater : Mit e. "Nachtr. zum Kleinen Organon", - Frankfurt am Main: Suhrkamp 1960
- Gerhard Ebert, Der Schauspieler.Geschichte eines Berufes. Ein Abriss, Henschel 1991
- Ulrich Liebe, Von Adorf bis Ziemann.Die Bibliographie der Schauspieler-Biographien 1900-2000 Deutschland, Österreich , Schweiz, Kultur & Kritik 2004
- Renate Möhrmann (Hg.), Die Schauspielerin. Zur Kulturgeschichte der weiblichen Bühnenkunst, Insel Verlag 2000
- Valère Novarina, Brief an die Schauspieler und "Für Louis de Funès", Alexander Verlag 1998
- Yoshi Oida mit Lorna Marshall, Der unsichtbare Schauspieler, Nachwort von Peter Brook, Alexander Verlag, 3. Auflage 2005
- Burkhard Schmiester, Revolution im Theater. Die Sozialistischen Schauspieler-Kollektive in der Spätzeit der Weimarer Republik (1928-1933), Rita G. Fischer 1981
- Barabara Schwerin von Krosigk, Der nackte Schauspieler. die Entwicklung der Theatertheorie Jerzy Grotowskis, Berlin: publica verlag 1986
- Konstantin Stanislawski, Die Arbeit des Schauspielers an der Rolle, Henschel, 6. Auflage 2002
- Lee Strasberg, Schauspielen und das Training des Schauspielers, Alexander Verlag, 6. Auflage 2005
- Theaterlexikon. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker, München: dtv, 2. Auflage 1999
- Veronica Wunderlich, KörperPhilosophen. Eugenio Barba und das Odin Teatret: Theateranthropologie und die Dramaturgie des Schauspielers, Edition Praesens 2000

Siehe auch


- Liste der Theaterschauspieler
- Liste der Filmschauspieler, Liste der Filmschauspielerinnen, Liste bekannter Darsteller des deutschen Films
- Starsystem
- Staatsschauspieler
- The Actors Studio
- Biomechanik
- Iffland-Ring & Gertrud-Eysoldt-Ring
- Knallcharge

Weblinks


- [http://berufenet.arbeitsamt.de/bnet2/S/kurz_B8326100.html Berufsbild der Bundesagentur für Arbeit]
- [http://www.mimecentrum.de/info.htm mime centrum berlin] ! Kategorie:Filmberuf Kategorie:Kunst (Beruf) ja:俳優 ko:배우 ms:Pelakon

Cäsar

Caesar war ein römisches Cognomen und in der römischen Kaiserzeit ein von Gaius Iulius Caesar abgeleiteter Titel der römischen Kaiser, aus dem sich auch die Herrschertitel Kaiser und Zar entwickelten. Nach Hadrian wurde dem designierten Nachfolger des Kaisers der Titel Caesar verliehen. Später wurde Caesar als männlicher Vorname verwendet.

Herkunft

Nach dem römischen Schriftsteller Plinius leitet sich der Name "Caesar" wohl vom Partizip Perfekt des lateinischen Wortes caedere (ausschneiden), caesus (geschnitten), ab. Im Kontext des römischen Gesetzes lex regia oder lex caesarea, nachdem schwangeren Frauen, die während der Geburt verstarben, das Kind aus dem Leib geschnitten werden sollte, wird der Name als "der aus dem Mutterleib Geschnittene" interpretiert. Dies hat allerdings wenig mit der daraus hervorgegangenen Lehnübersetzung Kaiserschnitt gemein, denn dieser Eingriff hatte weniger das Ziel, das Kind zu retten, als vielmehr es getrennt von der Mutter begraben zu können. Es ist also anzunehmen, dass ein früher Vorfahre Gaius Iulius Caesars mit einem solchen Eingriff in Verbindung stand und sich daraus der Name ableitet. Das Suffix -ar- ist jedoch sonst im lateinischen Namenskontext völlig unbekannt. Eine weitere Herkunftsmöglichkeit stellt das Partizip Perfekt Passiv caesum von caedere (fällen, niederhauen, töten) dar. Ein auf Gaius Julius Cäsar zurückgehender Verschlüsselungsalgorithmus wird Cäsar-Chiffre genannt.

Varianten


- Cäsar (dt.)
- Caeser
- Casar
- Cesar
- César (span., franz.)
- Cesare (it.) Der niederländischen Name Kees oder Cees ist keine Variante von Caesar, sondern eine Kurzform von Cornelius.

Bedeutende Namensträger

Antike


- Gaius Julius Caesar, römischer Staatsmann
- Drusus Caesar
- Lucius Caesar
- Lucius Aelius Caesar
- Ptolemaios XV. Caesar, auch Caesarion

Spätere Epochen


- Hl. Cäsarius von Nazianz
- César Baldaccini, französischer Bildhauer
- Cesare Beccaria, italienischer Rechtsphilosoph
- Antoine César Becquerel, französischer Physiker
- Cesare Borgia, italienischer Renaissanceherrscher
- Cesar Bresgen, österreichischer Komponist und Musikpädagoge
- César François Cassini de Thury, französischer Geodät
- Jacques Alexandre César Charles, französischer Chemiker
- César Chávez, US-amerikanischer Gewerkschaftsgründer
- César Cui, russischer Komponist
- César Franck, belgischer Komponist
- Cesare Lombroso, italienischer Gerichtsmediziner
- César Manrique, spanischer Künstler und Architekt
- César Luis Menotti, argentinischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- César Milstein, argentinischer Immunologe, Medizin-Nobelpreisträger
- Cesare Musatti, italienischer Psychologe
- Cesare Orsenigo, apostolischer Nuntius
- Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller und Dichter
- César Pelli, Architekt
- Cesare Perdisa, italienischer Rennfahrer
- Giulio Cesare Polerio, italienischer Schachspieler
- Julius Caesar Scaliger, italienischer Gelehrter
- Axel Cäsar Springer, deutscher Verleger Personen mit Nachnamen Caesar:
- Julius Caesar, Beigeordneter und Ehrenbürger von Lennep (heute zu Remscheid)
- Cajus Julius Caesar, deutscher Politiker (CDU) und ehemaliger Bundestagsabgeordneter

Sonstiges


- Cesar, Provinz in Kolumbien
- Cesar, Fluss in Kolumbien
- Caesarea, Name verschiedener antiker Städte
- Forschungszentrum caesar (center of advanced european studies and resarch) in Bonn
- César, französischer Filmpreis
- Hase Cäsar, Fernsehhandpuppe
- Caesars Palace, US-amerikanische Hotelkette, u.a. in Las Vegas
- Einfacher Cäsar, Geheimschrift
- Julius Caesar, Drama von William Shakespeare
- Giulio Cesare in Egitto (dt. Julius Cäsar in Ägypten), Oper von Georg Friedrich Händel Kategorie:Männlicher Vorname

Patrick Dewaere

Patrick Dewaere (eigentlich Patrick Morin) (
- 26. Januar 1947 in Saint-Brieuc, Frankreich; † 16. Juli 1982 in Paris) war ein französischer Schauspieler. Patrick Dewaere war Kind einer Schaustellerfamilie und arbeitete ab 1968 mit dem französischen Experimentaltheater Café de la Gare zusammen, wo er Miou-Miou (zeitweise seine Lebenspartnerin) und Gérard Depardieu kennenlernte, mit denen er nach zahlreichen Nebenrollen in verschiedenen Filmen dann seinen Durchbruch in dem skandalumwitterten Film Les Valseuses (deutsch: „Die Ausgebufften“) hatte. In seinen Rollen war er lange auf den Typ des rebellierenden Jugendlichen festgelegt; erst in späteren Filmen kam seine Vielseitigkeit bei Komödie und Drama zum Ausdruck. Besonders häufig arbeitete er in seiner Laufbahn mit dem Regisseur Bernard Blier zusammen. Patrick Dewaere wurde zu einem des beliebtesten Darsteller des französischen Kinos der 70er Jahre. In seiner Arbeit war er rastlos und äußerst gewissenhaft, woraus sich möglicherweise seine depressive Stimmungen ergaben, die Ursache für seinen Selbstmord am 16. Juli 1982 in einem Pariser Hotel sind. Erst kurz zuvor hatte er selbst in Brainwash einen Selbstmörder gespielt. Mit seinem Tod endete auch eine der größten Hoffnungen des französischen Films.

Filmographie


- 1982 Tausend Milliarden Dollar
- 1982 Brainwash - Ein Mann in Bestform
- 1982 Begegnung in Biarritz
- 1981 Ausgerechnet ihr Stiefvater
- 1980 Der Ungeratene Sohn
- 1979 Serie Noire
- 1978 Damit ist die Sache für mich erledigt
- 1978 Stau
- 1978 Die Klassenlehrerin
- 1977 Frau zu verschenken
- 1977 Das rote Zimmer
- 1977 Der Richter, den sie Sheriff nannten
- 1976 F wie Fairbanks
- 1975 Triumphmarsch
- 1975 Adieu, Bulle
- 1975 Unser Weg ist der beste
- 1975 Catherine & Co.
- 1974 Lily, hab mich lieb
- 1973 Die Ausgebufften

Weblinks


- Dewaere, Patrick Dewaere, Patrick Dewaere, Patrick Dewaere, Patrick Dewaere, Patrick

Patrick Dewaere

Patrick Dewaere (eigentlich Patrick Morin) (
- 26. Januar 1947 in Saint-Brieuc, Frankreich; † 16. Juli 1982 in Paris) war ein französischer Schauspieler. Patrick Dewaere war Kind einer Schaustellerfamilie und arbeitete ab 1968 mit dem französischen Experimentaltheater Café de la Gare zusammen, wo er Miou-Miou (zeitweise seine Lebenspartnerin) und Gérard Depardieu kennenlernte, mit denen er nach zahlreichen Nebenrollen in verschiedenen Filmen dann seinen Durchbruch in dem skandalumwitterten Film Les Valseuses (deutsch: „Die Ausgebufften“) hatte. In seinen Rollen war er lange auf den Typ des rebellierenden Jugendlichen festgelegt; erst in späteren Filmen kam seine Vielseitigkeit bei Komödie und Drama zum Ausdruck. Besonders häufig arbeitete er in seiner Laufbahn mit dem Regisseur Bernard Blier zusammen. Patrick Dewaere wurde zu einem des beliebtesten Darsteller des französischen Kinos der 70er Jahre. In seiner Arbeit war er rastlos und äußerst gewissenhaft, woraus sich möglicherweise seine depressive Stimmungen ergaben, die Ursache für seinen Selbstmord am 16. Juli 1982 in einem Pariser Hotel sind. Erst kurz zuvor hatte er selbst in Brainwash einen Selbstmörder gespielt. Mit seinem Tod endete auch eine der größten Hoffnungen des französischen Films.

Filmographie


- 1982 Tausend Milliarden Dollar
- 1982 Brainwash - Ein Mann in Bestform
- 1982 Begegnung in Biarritz
- 1981 Ausgerechnet ihr Stiefvater
- 1980 Der Ungeratene Sohn
- 1979 Serie Noire
- 1978 Damit ist die Sache für mich erledigt
- 1978 Stau
- 1978 Die Klassenlehrerin
- 1977 Frau zu verschenken
- 1977 Das rote Zimmer
- 1977 Der Richter, den sie Sheriff nannten
- 1976 F wie Fairbanks
- 1975 Triumphmarsch
- 1975 Adieu, Bulle
- 1975 Unser Weg ist der beste
- 1975 Catherine & Co.
- 1974 Lily, hab mich lieb
- 1973 Die Ausgebufften

Weblinks


- Dewaere, Patrick Dewaere, Patrick Dewaere, Patrick Dewaere, Patrick Dewaere, Patrick

Damiano Damiani

Damiano Damiani (
- 23. Juli 1922 in Pasiano, Italien) ist ein italienischer Filmregisseur. In Mailand studierte Damiani in der Kunstschule. Er betätigte sich politisch und zeichnete Comics, Werbeplakate und Poster. Es folgten erste Mitarbeiten an Dokumentarfilmen. 1953 ging er nach Rom und lernte dort Cesare Zavattini kennen, der Damiani mit dem filmischen Neorealismus bekannt machte. Bevor er als Regisseur selbständig arbeitete, war er auch als Co-Autor für mehrere Filme tätig. Damianis Filme handeln oft von der Verflechtung von Politik und Mafia. Daneben drehte er auch Actionfilme. Als Vorlage seiner Filme benutzte er auch Romane bekannter Autoren, wie Alberto Moravia. Auch für das Fernsehen drehte er Filme über die Mafia. So war die Serie Allein gegen die Mafia mit Michele Placido ein internationaler Erfolg. Trotz oder wegen dieses Erfolges hatte die Fernsehserie viele Gegner. Einzelne Folgen wurden zensiert ausgestrahlt.

Filmografie (Auswahl)


- 1959: Unschuld im Kreuzverhör
- 1960: Das bittere Leben
- 1967: Töte Amigo
- 1967: Tag der Eule
- 1970: Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauert
- 1974: Warum musste Staatsanwalt Traini sterben?
- 1975: Nobody ist der Größte
- 1982: Amityville II

Weblinks


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- Damiani, Damiano Damiani, Damiano Damiani, Damiano Damiani, Damiano

Patrick McGoohan

Patrick McGoohan (
- 19. März 1928 in Astoria, New York) ist ein amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Obwohl in Amerika geboren, erlangte er vor allem Bekanntheit mit englischen Filmen und TV-Serien. Er ist ebenfalls als Bühnenschauspieler gefragt. Nach dem Willen seiner Mutter sollte Patrick eigentlich Priester werden. Diesen spielte er jedoch später nur auf der Bühne. Nach der Schule, in der er sich auszeichnete in Mathematik und im Boxen, wurde er Hühnerfarmer, Bankangestellter und Lastwagenfahrer, bis er eine Anstellung als Bühnenmanager bei der Sheffield Repertory bekam. Als einer der Schauspieler erkrankte, übernahm McGoohan seine Rolle und bedauerte es nie. Hier lernte er auch seine Ehefrau Joan Drummond kennen, die er zwischen einer Probe zu „The Taming of the Shrew“ (Der Widerspenstigen Zähmung) und der Abendvorstellung heiratete. McGoohan scheute sich niemals vor Kontroversen. So spielte er 1955 in einer West-End-Produktion einen Priester, der der Homosexualität angeklagt wurde. Orson Welles war so beeindruckt von dieser Darstellung, dass er McGoohan verpflichtete, den Starbuck in seiner Yorker Bühnenfassung von Moby Dick zu spielen. Während McGoohan noch als Erstzmann bei Film-Probeaufnahmen einsprang, unterzeichnete er einen Vertrag mit der Rank Organisation, die eher als Produzent billiger Melodramen bekannt war statt hoher Filmkunst. Es wurde deutlich, dass die Firma mehr an seinen Boxkünsten und seinen stahlblauen Augen interessiert war als an seiner Schauspielkunst. So wurde er überwiegend als Bösewicht eingesetzt, z.B. in „Duell am Steuer“ (Hell Drivers) (1957) oder in „Dämon Weib“ (The Gypsy and the Gentleman) (1958). Nach nur wenigen Filmen kam es zum Krach mit der Firmenleitung von Rank, und McGoohan löste den Vertrag auf. Nachdem er den Vertrag los war, kontaktierte ihn der Produzent Sir Lew Grade für eine Fernsehrolle in der Schwarzweiß-Serie „Geheimagent John Drake“ („Secret Agent“, auch: „Danger Man“ (1960). Aus der Erfahrung mit dem Rank-Vertrag schlau geworden, stellte McGoohan allerdings einige Bedingungen: Alle vorkommenden Faustkämpfe mussten sich von eineinder unterscheiden, der Charakter „John Drake“ sollte erst sein Gehirn und möglicherweise danach erst seine Pistole benutzen, und vor allem - zum Entsetzen der Produzenten - keine Küssereien. Nichtdestrotz, er bekam den Vertrag. Die Serie selbst lief dann aber nur für ein Jahr. Auf die Frage eines Reporters, ob er die Serie nicht lieber fortgeführt hätte, sagte McGoohan: „Ich würde lieber zwanzig Fernsehfilme machen, als noch einmal das durchzumachen, was ich unter dem Rank-Vertrag machen musste – wofür ich niemanden tadele, außer mich selbst“. Die Serie erwies sich dann in der Syndikation bald als Dauerbrenner und erlangte einen gewissen Kultstatus. Nachdem er dann einige Filme, auch für Disney, wie „Die drei Leben des Thomasina“ (The Three Lives of Thomasina) (1964) oder „Dr. Syn - Das Narbengesicht“ (The Scarecrow of Romney Marsh) (auch 1964), gemacht hatte und nebenbei noch die Rollen eines James Bond und eines Simon Templar (The Saint) abgelehnt hatte, kontaktierte ihn Lew Grade erneut mit der Anfrage, ob er den „John Drake“ nicht noch einmal spielen wolle. McGoohan stimmte zu, nachdem die Geschichten auf eine Stunde ausgedehnt und die Drehbuchqualitäten verbessert wurden und so McGoohan mehr schauspielerische Qualitäten abforderten. Die neuen Serienfolgen wurden ungemein populär, und McGoohan war eine zeitlang der bestbezahlte Schauspieler in England. Dennoch, nach der vierten Staffel, in der auch zwei Folgen in Farbe gedreht wurden, gab McGoohan die John-Drake-Rolle auf. Auf die Frage von Lew Grade, ob er denn nicht weiter für ihn arbeiten wolle, war McGoohan vorbereitet und hatte schon ein Exposée für eine neue siebenteilige Serie in der Tasche, in der ein Geheimagent seinen Job hinwirft, entführt wird und in einem Gefängnis erwacht, das als Urlaubsort getarnt ist. Die Serie wurde dann auf siebzehn Teile erweitert, weil man die Form „Mini-Serie“ noch gar nicht erfunden hatte. Die Serie wurde Nummer 6 (The Prisoner, 1963) genannt, gedreht in der surreal anmutenden Kulisse des Nordwalisischen Dorfes [http://en.wikipedia.org/wiki/Portmeirion Portmeirion], und MacGoohan war nun Hauptdarsteller und Regisseur. Die Serie wurde in Deutschland vom ZDF ausgestrahlt. Die Serie wurde sehr kontovers diskutiert, und nach der umstrittenen letzten Folge sah sich McGoohan sogar veranlasst, England erst einmal zu verlassen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich auch „The Prisoner“ zum Kult. In jedem Jahr finden in Portmeirion Veranstaltungen rund um die Serie statt und die daran teilnehmenden Fans verkleiden sich als Einwohner von Nummer 6' Gefängnisort. Weitere bekannte Kinofilme mit Patrick McGoohan sind „Eisstation Zebra“ (Ice Station Zebra, 1968), „Flucht von Alcatraz“ (Escape from Alcatraz, 1979) und „Braveheart“ (1995). Seit den 1970er-Jahren war er mehrmals in der TV-Serie „Columbo“ als Gaststar - und damit als Mörder - zu sehen. Außerdem führte er des öfteren bei Columbo auch Regie.

Medien


- DVDs zu allen Folgen der Serie „The Prisoner“ sind als Import auch bei deutschen Internethändlern verfügbar (Regionalcode 2)
- [http://www.soundtrackcollector.com/catalog/soundtrackdetail.php?movieid=2318 Tonträger mit der Filmmusik zur Serie "The Prisoner"]

Weblinks


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- [http://www.retroweb.com/prisoner.html Fernsehserie "Nummer 6" (The Prisoner)] (englisch)
- [http://www.theunmutual.co.uk/ McGoohan and Prisoner News Page]
- [http://www.portmeirion.wales.com/en/index.php Internetseiten von Portmeirion] (englisch + walisisch) McGoohan, Patrick McGoohan, Patrick McGoohan, Patrick McGoohan, Patrick ja:パトリック・マクグーハン

Klaus Kinski

Klaus Kinski (
- 18. Oktober 1926 in Zoppot, Pommern, heutiges Polen; † 23. November 1991 in Lagunitas, Kalifornien; eigentlich: Nikolaus Günter Karl Nakszynski) war ein deutscher Schauspieler und ist der Vater von Nikolai, Pola und Nastassja Kinski.

Leben

Am 18. Oktober 1926 wurde Nikolaus Günter Karl Nakszynski als Sohn des Apothekers Bruno Nakszynski und der Krankenschwester Susanne Nakszynski in Zoppot geboren, 1930 zog die Familie nach Berlin. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges spielte Klaus Kinski erste Theaterrollen auf einer provisorischen Bühne des Kriegsgefangenenlagers „Camp 186“ in Berechurch-Hall bei Colchester, Großbritannien. Einem stetig wachsenden Publikum bekannt wurde Klaus Kinski in Städten wie Berlin, München und Wien als „Ein-Mann-Wanderbühne“. Er zog ab 1953 durchs Land, rezitierte auf kleinen Bühnen Arthur Rimbaud, François Villon (dem er sich im Geiste am nächsten fühlte), Friedrich Nietzsche, Kurt Tucholsky und das Neue Testament. Seine Rezitationen u. a. auch aus Werken von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Bertolt Brecht wurden auf über 25 Sprechplatten veröffentlicht. Durch deutsche Edgar Wallace-Verfilmungen wurde er der breiten Öffentlichkeit bekannt, später profilierte er sich auch in internationalen Produktionen. Eine Art Hass-Liebe zu Werner Herzog, die sich bei Kinski durch totale Verachtung und Bevormundung gegenüber dem Regisseur äußerte, brachte die Filme „Aguirre, der Zorn Gottes“ (1972), „Nosferatu – Phantom der Nacht“ (1978), „Woyzeck“ (1978), „Fitzcarraldo“ (1981) und „Cobra Verde“ (1987) hervor. Herzogs Dokumentarfilm „Mein liebster Feind“ (1999) schildert das Verhältnis der beiden Künstler. Oft verkörperte Kinski Schurken und psychopathische Charaktere, und er bestätigte sein Image durch sein exzentrisches, aggressives Auftreten in der Öffentlichkeit. Diesbezüglich erlangte etwa sein Auftritt in der WDR-TalkshowJe später der Abend“ im Jahr 1977 Berühmtheit, in der er dem Moderator Reinhard Münchenhagen keine einzige Frage beantwortete. Seine von Armut und Verzicht gezeichnete Kindheit und Jugend glich er später mit steigender Gage durch einen aufwendigen Lebensstil aus. Dennoch oder gerade deshalb nahm er nach eigener Aussage den größten Teil seiner Rollen aus Geldnot an und taucht in obskuren Produktionen des europäischen Horror- und Softsexfilms der 1970er Jahre auf. 1989 stellte er mit Kinski Paganini sein letztes und persönlichstes Filmwerk fertig. Nachdem er den Stoff über Jahre hinweg vergeblich Produzenten und Regisseuren angetragen hatte, übernahm er in dem Herzensprojekt schließlich Regie, Drehbuch, Schnitt und Hauptrolle selbst, als ihm ein zwielichtiger italienischer Produzent dies ermöglichte. Werner Herzog hatte das Angebot zuvor mit der Begründung, dass das Drehbuch unverfilmbar sei abgelehnt. Nicht zuletzt der Titel des Films – keine Biografie des so genannten „Teufelsgeiger“ Paganini, eher eine Projektion der eigenen Selbstsicht auf die Figur des Musikers – verweist auf die Manie, mit der Kinski das Projekt über Jahre hinweg anging. Nach der Fertigstellung erscheint der Film auch durch die Bedingungen seiner Entstehung bedingt als bizarres, teils amateurhaft, teils kunstfertig inszeniertes, narrativ kaum kohärentes Zeugnis einer narzistischen Obsession. Die Produzenten nahmen Abstand von dem als unvermarktbar angesehenen Film. Kinski sah seine künstlerische Arbeit sabotiert, die verzweifelten Bemühungen, sein persönlichstes Werk einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, schlugen zeit seines Lebens fehl. Nach vereinzelten Aufführungen in Europa infolge Kinskis Tod, gelang es in den späten 1990er Jahren, den Film doch noch regulär ins Kino zu bringen. Im Jahr 2003 erschien ein aufwändiges DVD-Set, das neben der Kinofassung des Films auch eine variierende Schnittfassung aus Kinskis privatem Nachlass enthält, die vermutlich Kinskis Intentionen entspricht.

Zitate


- „Man muss den Menschen vor allem nach seinen Lastern beurteilen. Tugenden können vorgetäuscht sein. Laster sind echt.“
- „Wer seinen Horizont erweitert, verkleinert den Himmel.“
- „Die Menschen werden von mir sagen, dass ich tot bin. Sie lügen!“
- „Nur weil ich irgendwelche Scheißfilme für Scheiß Leute drehe heißt das nicht, daß ich gerne Schauspieler bin!“
- „Tut mir leid ich versteh ihre Frage nicht.“
- „Ich habe niemals in meinem Leben weder über jemanden auf der Straße gelacht, auch wenn er noch so komisch war wenn er da vorbeiging, noch ihn angepöbelt, ich habe mich nur gewehrt, und das ist mein gutes Recht.“
- „Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut.“
- „Es ist schwer für mich, mir vorzustellen, wie die Würmer mich auffressen werden. Ich denke nie an den Tod. Ich habe nicht mal richtig angefangen zu leben.“
- „Ich werde wirklich öfter geschlechtskrank, als andere sich erkälten.“
- „Genie zu sein, bedeutet für mich, alles zu tun, was ich will.“
- „Sex war erst dann gut, wenn das Bett verschissen war.“
- „Vor Drogen habe ich einen Horror. Ich muß im Leben immer alles klar sehen, auch wenn es noch so unerträglich ist.“
- „Ja, ich habe Gewalt in mir, aber keine negative. Wenn ein Tiger seinen Dompteur zerreißt, so sagt man, der Tiger sei gewalttätig und jagt ihm eine Kugel in den Kopf. Meine Gewalt ist die Gewalt des Freien, der sich weigert, sich zu unterwerfen. Die Schöpfung ist gewaltsam. Leben ist gewaltsam. Geburt ist ein gewaltsamer Vorgang. Ein Sturm, ein Erdbeben sind gewaltsame Bewegungen der Natur. Meine Gewalt ist die Gewalt des Lebens. Es ist keine Gewalt wider die Natur, wie die Gewalt des Staates, der eure Kinder ins Schlachthaus schickt, eure Gehirne verblödet und eure Seelen austreibt!“
- „Ich spiele das nicht, ich bin das!“
- „Ich war nicht hervorragend, ich war nicht ausgezeichnet! Ich war monumental! Ich war epochal!!“ (Reaktion auf die Ankündigung eines Kritikers, wie er ihn in seinem Artikel beurteilen werde; zitiert von Werner Herzog in Mein liebster Feind)
- „Ich bin nicht der offizielle Kirchenjesus, der unter Polizisten, Bankiers, Richtern, Henkern, Offizieren, Kirchenbossen, Politikern und ähnlichen Vertretern der Macht geduldet wird. Ich bin nicht euer Superstar“, brüllt Kinski seinem Publikum zu. Buhrufe und als sich Widerstand regt, wütet Kinski weiter: „Haltet die Schnauze“ Ein Zuschauer kommt auf die Bühne und wirft ein, daß Jesus damals sicherlich nicht gesagt habe, „Halt deine Schnauze“. Kinski wütend: „Nein, er hat nicht gesagt 'Haltet die Schnauze!' - Er hat eine Peitsche genommen und hat ihm in die Fresse gehauen! Das hat er gemacht! - Du dumme Sau!“

Autobiographie

1987 erschien Kinskis Autobiographie "Ich brauche Liebe". Explizit und keinerlei Blatt vor den Mund nehmend erzählt Kinski darin von seinem Leben.

Filmografie


- Morituri (1947)
- Ludwig II. (1955)
- Der Rächer (1960)
- Die toten Augen von London (1961)
- Das Geheimnis der gelben Narzissen (1961)
- Die seltsame Gräfin (1961)
- Das Rätsel der roten Orchidee (1961/62)
- Der rote Rausch (1962)
- Scotland Yard jagt Dr. Mabuse (1962)
- Die Tür mit den sieben Schlössern (1962)
- Das Gasthaus an der Themse (1962)
- Der Zinker (1963)
- Der schwarze Abt (1963)
- Das indische Tuch (1963)
- Die Gruft mit dem Rätselschloß (1964)
- Winnetou 2. Teil (1964)
- Das Verrätertor (1964)
- Neues vom Hexer (1965)
- Doktor Schiwago (1965)
- Für ein paar Dollar mehr (1965)
- Das Rätsel des silbernen Dreieck (1965/66)
- Das Gold von Sam Cooper (1966)
- Töte Amigo (1967)
- Top Job (1967)
- Die blaue Hand (1967)
- Leichen pflastern seinen Weg (1968)
- Satan der Rache (1970)
- Aguirre, der Zorn Gottes (1972)
- Nachtblende (1974)
- Nobody ist der Größte (1975)
- Nosferatu - Phantom der Nacht (1978)
- Woyzeck (1979)
- Killer-Truck (1979)
- Stumme Liebe (1980)
- Schizoid (1980)
- Früchte der Leidenschaft (1981)
- Fitzcarraldo (1981)
- Buddy Buddy (1981)
- Die schwarze Mamba (1981)
- Der Android (1982)
- Der Söldner (1986)
- Die Libelle (1984)
- Geheimcode Wildgänse 1984
- Creature (1984)
- Diamant des Grauens (1984/85)
- Kommando Leopard (1985)
- Star Knight: Herr der Sterne (1985)
- Killerhaus (1985/86)
- Nosferatu in Venedig (1986/87)
- Cobra Verde (1987)
- White hunter (1988)
- Kinski Paganini (1989)
- Mein liebster Feind (1999)

Weblinks


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-
- [http://www.klaus-kinski.de Hommage an Klaus Kinski]
- [http://www.kinski.de Offizielle Kinski-Seite]
- [http://www.carookee.com/forum/kinski Kinski-Diskussionsforum] Kinski, Klaus Kinski, Klaus Kinski, Klaus Kinski, Klaus Kinski, Klaus Kinski, Klaus Kinski, Klaus Kinski, Klaus

Alain Tanner

Alain Tanner (
- 6. Dezember 1929 in Genf) ist ein Schweizer Filmregisseur, der bekannt wurde durch visionäre, einfühlsame Filme wie "Jonas, der im Jahr 2000 25 Jahre alt sein wird", "Eine Flamme in meinem Herzen" und Messidor.

Biografie

Alain Tanner studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Genf. 1951 leitete er den Filmclub der Hochschule, den der heute ebenso bekannte Filmregisseur Claude Goretta gegründet hatte. Nach seinem Hochschulabschluß und einem kurzen Tätigsein für internationale Reedereien zog es ihn zum Filmschaffen. Er fand 1955 Arbeit am British Film Institute in London, Tätigkeiten wie Untertitelungen, Übersetzungen, Organisieren des Archivs. Seinen ersten eigenen Free Cinema-Kurzfilm "Nice Time" verwirklichte er 1957 gemeinsam mit Claude Goretta. Der Erstling gewann einen Preis auf dem Filmfestival in Venedig und viel Kritikerlob. Tanner ging für eine Weile nach Frankreich, wo er bei mehreren kommerziellen Filmen assistierte. Dort in Paris lernte er einige der wichtigsten Regisseure der Nouvelle Vague kennen sowie Henri Langlois, den Direktor der Cinémathèque française. Kritiker vermerkten gelegentlich, Einflüsse etwa von Jean-Luc Godard und Robert Bresson in seiner Filmsprache vorzufinden. Die Atmosphäre in den dortigen Filmerkreisen missfiel ihm sehr, er charakterisierte sie als "halsabschneiderisch". Zwischen 1960 und 1968 kehrte er in die Schweiz zurück, realisierte dort in dieser Zeit mehr als 40 Filme sowie Dokumentationen für das französischsprachige Fernsehen. 1962 wurde er zum Mitbegründer der Schweizer Vereinigung der jungen Filmemacher Groupe Cinque. Sein erster großer Film "Charles, tot oder lebendig" 1969 gewann den Ersten Preis auf dem Locarno Film Festival des gleichen Jahres. Seine nächsten beiden Filme "La Salamandre" 1971 und "Jonas..." 1976 entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem bekannten Kritiker John Berger.

Filmographie


- Paul s'en va (2004)
- Fleurs de sang (2002)
- Jonas et Lila, à demain (1999)
- Requiem (1998)
- Fourbi (1996)
- Les Hommes du port (1995)
- Le Journal de Lady M (The Diary of Lady M) (1993)
- L'Homme qui a perdu son ombre (The Man Who Lost His Shadow) (1991)
- La Femme de Rose Hill (The Woman from Rose Hill) (1989)
- La Vallée fantôme (1987)
- Une flamme dans mon coeur (Eine Flamme in meinem Herzen) (1987)
- Niemandsland (1985)
- Dans la ville blanche (In der Weißen Stadt) (1983)
- Les Années lumière (Lichtjahre entfernt) (1981)
- Messidor (1979)
- Jonas qui aura 25 ans en l'an 2000 (Jonas der 25 sein wird im Jahr 2000) (1976)
- Le Milieu du monde (The Middle of the World) (1974)
- Le Retour d'Afrique (1972)
- La Salamandre (The Salamander) (1971)
- Charles mort ou vif (Charles, tot oder lebendig) (1969)
- Docteur B., médecin de campagne (1968)
- Une ville à Chandigarh (A City at Chandigarh) (1966)
- Les Apprentis (The Apprentices) (1964)
- L'École (1962)
- Ramuz, passage d'un poète (1961)
- Nice Time (1957)

Filmpreise


- 1972 Preis des New York Film Critics Circle für "Der Salamander" (Bestes Drehbuch)
- 1976 Preis des New York Film Critics Circle für "Jonas..." (Bestes Drehbuch)
- 1981 Grand Prix Spécial der Jury des Filmfestival Cannes für "Les Années lumière" (dt.Titel: Lichtjahre entfernt)

Weblinks


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- [http://frenchfilms.topcities.com/nf_Le_Milieu_du_monde_rev.html Rezension zu "Mitte der Welt" (engl.)]
- [http://frenchfilms.topcities.com/nf_Messidor_rev.html Rezension zu "Messidor" (engl.)]
- [http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9C0CE6DF103BF934A25752C0A966958260 Rezension "Flamme.." (engl.)]
- [http://www.allocine.fr/personne/filmographie_gen_cpersonne=1314.html Gesamtliste samt Hauptdarstellern der Filme] Tanner, Alain Tanner, Alain Tanner, Alain Tanner, Alain Tanner, Alain

Yves Boisset

Yves Boisset (
- 14. März 1939 in Paris) ist ein französischer Regisseur und Drehbuchautor. In einigen Filmen wirkte er auch als Schauspieler mit. Seit den 1990er Jahren drehte er fast ausschließlich Fernsehfilme.

Filme (Auswahl)

Als Regisseur


- Das Attentat (L'Attentat), 1972
- R.A.S., 1973
- Dupont-Lajoie, 1975
- Juge Fayard dit Le Shériff, 1977
- La Femme flic, 1980
- Der Maulwurf (Espion, lève-toi), 1983
- Die Affäre Seznec (L'Affaire Seznec), 1992
- Die Affäre Dreyfus (L'Affaire Dreyfus), 1995

Weblink

[http://www.imdb.com/name/nm0092372/ Eintrag in imdb] Boisset, Yves Boisset, Yves Boisset, Yves

Louis Malle

Louis Malle (
- 30. Oktober 1932 in Thumeries, † 23. November 1995 in Los Angeles) war ein französischer Regisseur.

Leben

Louis Malle wurde 1932 in Thumeries (Département Nord, Frankreich) geboren. Er war der Sohn einer reichen Industriellenfamilie und das fünfte von sieben Geschwistern. Er wurde streng katholisch erzogen. Mit 14 Jahren machte er die ersten Aufnahmen mit der 8mm-Kamera seines Vaters. Malle beschloss, Regisseur zu werden und verbrachte viel Zeit in Kinos. Trotzdem begann er zunächst ein Studium in Politikwissenschaft, wechselte dann aber 1951 auf die Filmhochschule in Paris, die er allerdings schon 1953 ohne Abschluss verließ. Der Stoff sei ihm zu theoretisch. Praxis folgte: Malle ging als Kameramann und Assistent des Tiefseeforschers Jacques-Yves Cousteau auf der Calypso mit auf eine zweijährige Forschungsreise. Er lernte dort die Technik des Filmemachens, während dort der später Oscargekrönte Dokumentarfilm Die Welt des Schweigens entstand. Insgesamt blieb Malle 4 Jahre bei Cousteau. Nachdem bei den Unterwasseraufnahmen des gesunkenen Passagierdampfers Andrea Doria in den USA einer seiner Kollegen verunglückte und er eine schwere Verletzung am Trommelfell erlitt, gab er die Arbeit als Unterwasser-Kameramann auf. Als nächstes arbeitete als Assistent für Robert Bressons Ein zum Tode Verurteilter ist entflohen 1956. Nach einigen kleineren nicht vollendeten Projekten gelang ihm 1957 sein erster eigener Spielfilm Fahrstuhl zum Schafott, der sehr bekannt wurde. Es folgten weitere Filme wie Privatleben, Les amants und Zazie. Nach einigen Kurzfilmen drehte er 1965 in Mexiko den Film Viva Maria. Zurück in Frankreich ging er erst einmal nicht nach Paris, sondern in die französische Provinz und heiratete dort Anne-Marie Deschod. 1967 entstand, wieder in Paris, Le Voleur. Seine eigenen hohen Anforderungen trieben ihn jedoch in seine erste Schaffenskrise. Er hätte das Gefühl gehabt, dass sich alles wiederhole, und er wolle nicht die restlichen Jahre seines Lebens jeweils alle zwei Jahre wieder einen Film produzieren. Er ließ sich scheiden, verkaufte seine Pariser Wohnung und ging nach Indien. Dort kehrte er zu seinen dokumentarischen Anfängen zurück, allerdings auch nicht für lange Zeit und kehrte letztendlich wieder in die französische Provinz zurück (ganz im Gegensatz zu seinen Kollegen der Nouvelle Vague, deren Leben größtenteils in der Großstadt stattfand, s.u.). Offenbar als Ergebnis seiner familiären und kreativen Krise tauchte ein neues Thema tauchte in seinen Werken auf: Kindheit. Er drehte seine imaginäre Autobiografie Herzflimmern 1971 und weitere Filme. Privat wurde hatte er in dieser Phase zwei Kinder von zwei verschiedenen Frauen, 1976 ging er dann in die USA. 10 Jahre pendelte er zwischen Süd-Frankreich und den USA, wo er einer der erfolgreichsten französischen Regisseure wurde. 1980 heiratet er nicht nur zum zweiten Mal, und zwar Candice Bergen, sondern drehte auch Atlantic City mit Burt Lancaster und der damals noch unbekannten Susan Sarandon. 1986 kehrte er nach Frankreich zurück, und sein Film Verhängnis (1992) war der erste Film, der seit Das Irrlicht in der aktuellen Zeit spielte. 1995 starb Malle in den USA.

Werk

Malle war ein wichtiger Vertreter der Nouvelle Vague, galt aber dennoch eher als Außenseiter, weil er selten in Paris war und anders als die übrigen Regisseure nicht von der theoretischen Seite kam, sondern als Praktiker und Techniker seine Filme drehte. Charakteristisch für Malles Filme waren eine gewisse Unruhe, Provokation und die zeitliche Distanz zu den Themen bzw. Inhalten. Die meisten seiner Filme spielen in der Vergangenheit. Er legte sich dabei nicht auf ein bestimmtes Genre fest. Wiederkehrende Themen waren: Die Einsamkeit, das Gefangensein in einer gesellschaftlichen Position/Gesellschaft, Selbstmord, Erfahrungen Jugendlicher mit der Welt der Erwachsenen, die Welt der Erwachsenen aus der Sicht eines Kindes, das Gefesseltsein durch soziale Herkunft, Verlogenheit der Bourgeoisie, aber auch Tabuverletzungen und Beziehungen, Sex. Oftmals bildetet ein politischer Hintergrund (z.B. Mai 1968, Faschismus) den Rahmen für die Handlung. Ein weiteres wichtiges Element war die Musik, vor allem Jazz. Seine Filme handeln oft von Individuen, Figuren, gefangen im Netz des Schicksals, aber auch von starken Frauen. Seine Filme spiegeln seine persönlichen Erfahrungen wider, sind eine Reflexion seines Lebens. Der Film Le Voleur ist ein Schlüsselelement bei Malle, denn er spiegelt dessen eigenes Verhältnis zum Filmemachen wider: Er kann nicht anders, er kann niemals damit aufhören.

Weblinks


-
- [http://www.djfl.de/entertainment/stars/l/louis_malle.html Dirk Jasper Filmlexikon-Eintrag für Louis Malle]
-
- [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wirerinnern/439761/ Kurzbiographie im Deutschlandfunk in der Reihe "Wir erinnern" vom 23.11.2005] Malle, Louis Malle, Louis

Daniel Auteuil

Daniel Auteuil (
- 24. Januar 1950 in Algier) ist ein französischer Schauspieler. Auteuil ist einer der charismatischsten Schauspieler des französischen Kinos. Seine wohl wichtigste Rolle spielte er unter der Regie von Patrice Chéreau in Die Bartholomäusnacht 1994, als er Heinrich von Navarra an der Seite von Isabelle Adjani darstellte. Bereits 1986 wusste er allerdings schon in Claude Berris Jean de Florette als Partner von Gérard Depardieu und Yves Montand zu überzeugen. 2004 drehte er Under a False Name mit Greta Scacchi und Anna Mouglalis. Daniel Auteuil war seit 1987 elfmal für einen César nominiert und gewann ihn zweimal: 1987 für Jean de Florette und 2000 für La Fille sur le Pont von Patrice Leconte. Den Europäischen Filmpreis als bester Schauspieler gewann er 1993 für Ein Herz im Winter von Claude Sautet. Beim Filmfestival in Cannes gewann er 1996 den Preis als bester Schauspieler für seine Rolle in dem Film Der achte Tag von Jaco van Dormael. 2005 ist er an der Seite von Juliette Binoche in Michael Hanekes Thriller Versteckt zu sehen. Auteuil ist Vater einer Tochter (
- 1980) der Schauspielerin Anne Jousset und Vater einer Tochter (
- 1992) der Schauspielerin Emmanuelle Béart. Er ist liiert mit der Schauspielerin Marianne Denicourt.

Weblinks


- Auteuil, Daniel Auteuil, Daniel Auteuil, Daniel Auteuil, Daniel Auteuil, Daniel

Kategorie:Frau

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Kategorie:Schauspieler

Die Kategorie für Schauspieler und Schauspielerinnen. Kategorie:Personen nach Beruf Kategorie:Filmschaffende Kategorie:Künstler ja:Category:俳優 ko:분류:배우 simple:Category:Actors

Sheffield (homonymie)

Lieux


- Sheffield, ville d'Angleterre
- Sheffield, paroisse canadienne du Nouveau-Brunswick.

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Minkowski-Hajós-tétel
Ennek a sejtésnek számos egymással ekvivalens formája van: 1. Ha az n-dimenziós teret egységkockákkal rácsszerűen fedjük le, akkor van két kocka, amelyek egy teljes n-1-dimenziós lap mentén csatlakoznak. (Rácsszerű lefedés esetén a középpontok rácsot alkotnak, ahol rács n lineárisan független v_1,\dots,v_n vektor esetén az összes k_1v_1+\cdots +k_nv_n alakú összeg, ahol k1,...,kn egész számok.) 2. Ha A olyan n-szer n-es mátrix, aminek a determinánsa
Interparlamentáris Unió
Az Interparlamentáris Unió (Inter-Parliamentary Union) szuverén államok parlamentjeinek szövetsége. Az Unió 1889-ben alakult Párizsban, William Randal Cremer (Anglia) and Frédéric Passy (Franciaország) kezdeményezésre. Szuverén államok parlamentjeinek szövetsége, székhelye Genfben van. A háború előtti években, évtizedekben az államok és nemzetek megbékélésének ügyén fáradozott, szorgalmazta az általános leszerelést, cé
Hamvas Béla
Hamvas Béla, (Eperjes, 1897. március 23. – Budapest, 1968. november 7.), író, filozófus. :„Aki informál, az transzformál” -- Hamvas Béla Evangélikus lelkészi családba született, édesapja 1898-ban magyar-német szakos tanári állást vállalt a GTK, Qt) használják, valamelyest a komponens analógiájaként. Read More...
Qt
A Qt a Trolltech cég által létrehozott grafikus widget-készlet, amely elsősorban a több platformon történő fejlesztés miatt lett közkedvelt. Elérhető a különféle Unix, Linux, Windows és Macintosh rendszerekre, sőt már a beágyazott (embedded) eszközökre is elkész
Nógrádmarcal
Nógrádmarcal: község Nógrád megyében.

Fekvés

Nógrádmarcal, a Cserhát hegység északi nyúlványának a szélén, az Ipoly völgyének találkozásánál helyezkedik el. A falu egy erdőkkel határolt völgyben fekszik, átmenő forgalomtól mentesen, kellemes, csendes környezetben, barátságos, vendégszerető emberekkel. A település megközelíthető közúton: az M3-as autópályáról Aszódnál kell letérni a Balassagyarmat felé veze
Szent Korona
A magyar Szent Korona a magyarok egyik legfontosabb nemzeti ereklyéje, a magyar államiság egyik jelképe. Kevés nemzet adózik akkora tisztelettel, és tulajdonít ekkora jelentőséget valamely ereklyéjének, mint a magyarság a Szent Koronának. A Szent Koronához kapcsolódó Szentkorona-tan a magyar alkotmányosság alapja. A Szent Korona végigkísérte a magyar történelmet az államalapítástól napjainkig. Két kivétellel minden magyar király fejét érintette. Európa legrégebben használt és mai napig épségben megmara
Újrahasznosítás
Az újrahasznosítás a gyűjtőneve mindazon tevékenységeknek, amelyek célja, hogy
- az ember által készített, tartós, nem természetes, főleg hulladékká váló anyagokat nyersanyaggá alakítsa át és
- olyan másodlagos, újra hasznosítható anyagokat állítson elő, amelyek segítik a természetes anyagok felhasználásának csökkentését. A tevékenységre haszn
Újra hasznosítás
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Zágor
Zágor (románul Zagăr, németül Roden, vagy Rodt): falu a mai Romániában Maros megyében.

Fekvése

Erzsébetvárostól 15 km-re északkeletre a Zágori-patak mellett fekszik. Szászszőlős tartozik hozzá.

Nevének eredete