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Weltraumteleskop

Weltraumteleskop

Ein Weltraumteleskop ist ein Teleskop, das sich außerhalb der störenden Erdatmosphäre im Weltraum befindet. Vorteile des Weltraums für Teleskope sind fehlende Luftunruhe, Zugang zu von der Atmosphäre verschluckten Bereichen elektromagnetischer Strahlung wie Gammastrahlung, Röntgenstrahlung, und Infrarotstrahlung, sowie die Möglichkeit sehr langer Basislinien zum Beispiel in der Radiointerferometrie. Meist befinden Weltraumteleskope sich in der Umlaufbahn um die Erde, aber zukünftige Teleskope sollen zunehmend die Lagrange-Punkte der Erdumlaufbahn besetzen. Bereits heute befindet sich SOHO am inneren Lagrangepunkt L1, von dem aus die Sonne ununterbrochen beobachtet werden kann. Die Sonde zur Erforschung der kosmischen Hintergrundstrahlung WMAP kreist um den äußeren Lagrangepunkt L2, an dem die gleichzeitige Abschirmung störender Strahlung von Erde und Sonne einfacher ist. Eine weitere Möglichkeit sind Umlaufbahnen um die Sonne wie beim Spitzer Space Telescope. Beispiele sind das Hubble-Weltraumteleskop oder dessen Nachfolger, das James Webb Weltraumteleskop ! ja:宇宙望遠鏡

Teleskop

Das Wort Teleskop setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern tele (fern) und skopein (betrachten). Früher war das Wort Teleskop gleichbedeutend mit Fernrohr. Heute bezeichnet man - allgemeiner - damit Instrumente, die Elektromagnetische Wellen sammeln und bündeln können um weit entfernte Objekte vergrößert betrachten zu können. Je nach dem Frequenzspektrum beziehungsweise Wellenlängenbereich der elektromagnetischen Strahlung unterscheidet man dabei zwischen
- Röntgenteleskopen
- optischen Teleskopen (Spiegelteleskope, Linsenteleskope)
- Infrarotteleskopen
- Radioteleskopen. Von den Weltraumteleskopen abgesehen, sind Teleskope auf die Wellenlängen des Astronomischen Fensters angewiesen. Ein möglichst hoher und trockener Standort ist dabei von Vorteil. Um ein Teleskop auf ein astronomisches Objekt richten zu können, wird es auf einer Montierung angebracht. Das trifft auf alle Arten von Teleskopen zu, Ausnahmen sind beispielsweise feststehende Großteleskope wie das Arecibo Observatorium oder Weltraumteleskope. Außerdem gibt es ein reichhaltiges Teleskopzubehör (siehe unten), angefangen von Filtern bis hin zu unterschiedlichsten Okularen. Der Begriff Teleskop wird auch häufig noch weiter verallgemeinert auf Instrumente, die zur Himmelsbeobachtung eingesetzt werden:
- Neutrinoteleskope
- Gravitationswellenteleskope
- Teleskope zur Beobachtung kosmischer Strahlung

Vorsichtsmaßnahmen

Bei der Sonnenbeobachtung durch ein Teleskop muss zwingend ein geeigneter Sonnenfilter verwendet werden. Geeignete Sonnenfilter sind Objektivsonnenfilter, d.h. Sonnenfilter, die das Licht vor dem Teleskop filtern. Die bei billigen Komplettangeboten mitgelieferten Okularsonnenfilter sind absolut ungeeignet, da sie sich nahe am Fokus des Teleskopes befinden und dadurch sehr heiß werden und somit zerspringen können. Wenn das passiert, ist das Auge der vollen Sonneneinstrahlung ungeschützt ausgesetzt, was zu schweren Augenschäden (Netzhautverbrennungen) führen kann.

Teleskopzubehör


- Okular
- Barlowlinse
- Herschelkeil
- Sonnenfilter
- Farbfilter
- Blende (Optik)
- CCD-Kameras
- Webcams
- Montierung
- Suchfernrohr
- Polsucher
- Okularauszug

Siehe auch


- Erstes Licht (engl. „first light“) Kategorie:Astronomisches Instrument ja:望遠鏡 ko:망원경 simple:Telescope

Erdatmosphäre

Die Erdatmosphäre (von griechisch ατμός, atmós „Luft, Druck, Dampf“ und σφαίρα, sfära „Kugel“), die Atmosphäre der Erde, ist die gasförmige Hülle oberhalb der Erdoberfläche. Sie stellt eine der Geosphären dar und ihr Gasgemisch ist durch einen hohen Anteil an Stickstoff und Sauerstoff und somit oxidierende Verhältnisse geprägt. Eine Darstellung der Konzentration der Atmosphärengase sowie deren Charakteristika bietet der Artikel Luft.

Entwicklung

Luft Hauptartikel: Entwicklung der Erdatmosphäre Die Entwicklung der Erdatmosphäre ist ein Teil der chemischem Evolution der Erde und zudem ein wichtiges Element der Klimageschichte. Sie wird heute in vier wesentliche Entwicklungsstufen unterschieden. Am Anfang stand die Entstehung der Erde vor etwa 4,56 Milliarden Jahren. Dabei verfügte sie schon sehr früh über eine vermutlich aus Wasserstoff (H2) und Helium (He) bestehende Gashülle, die jedoch wieder verloren ging. Durch die langsame Abkühlung der Erde und den dabei auftretenden Vulkanismus kam es zu einer umfangreichen Ausgasung aus dem Erdinneren. Die dadurch erzeugte Atmosphäre bestand zu etwa 80 % aus Wasserdampf (H2O), zu 10 % aus Kohlendioxid (CO2) und zu 5 bis 7 % aus Schwefelwasserstoff. Dabei handelt es sich um ebenjene Produkte des Vulkanismus, wie wir sie auch heute noch beobachten können. Der hohe Anteil des Wasserdampfs erklärt sich dadurch, dass die Atmosphäre zu diesem Zeitpunkt noch zu warm war, um Niederschläge bilden zu können. Es gab also noch keine Gewässer auf der Erde. Der eigentliche Ursprung des Wassers ist umstritten. Nachdem die Temperatur der Atmosphäre unter den Siedepunkt des Wassers fiel, kam es zu einem extrem langen Dauerregen, nach dessen Ende sich die Ozeane gebildet hatten und dementsprechend die anderen Atmosphärengase relativ zum Wasserdampf angereichert wurden. Die hohe UV-Einstrahlung bedingte eine photochemische Zerlegung der Wasser-, Methan- und Ammoniakmoleküle, wodurch sich Kohlenstoffdioxid und Stickstoff ansammelten. Die leichten Gase wie Wasserstoff oder Helium verflüchtigten sich in den Weltraum, vor allem Kohlendioxid wurde in großen Mengen in den Ozeanen gelöst und dort in Form von Carbonatablagerungen. Einzig unbeeindruckt zeigte sich der inerte Stickstoff. Dieser sammelte sich mit der Zeit an und bildete vor etwa 3,4 Milliarden Jahren den Hauptbestandteil der Atmosphäre. Der Sauerstoff spielt die Hauptrolle bei der weiteren Entwicklung hin zu unserer heutigen Atmosphäre. Die ersten vor etwa 3,5 Milliarden Jahren photosynthetisch aktiven Cyanobakterien führten zwar zu einem Absinken der Kohlenstoffdioxidkonzentration, die Sauerstoffkonzentration der Atmosphäre blieb jedoch gering. Dieser wurde in den Ozeanen zur Oxidation von Eisenionen verbraucht und sammelte sich erst nach deren Knappheit vor etwa zwei Milliarden Jahren an. Vor einer Milliarden Jahre überstieg die Sauerstoffkonzentration die Marke von einem Prozent, wodurch sich wenige hundert Millionen Jahre später eine erste Ozonschicht bilden konnte. Der heutige Sauerstoffgehalt von knapp 21 % wurde schließlich vor 350 Millionen Jahren erreicht und blieb seitdem recht stabil.

Aufbau und Gradienten

Ozonschicht in Abhängkeit von der Höhe.]] Ozonschicht in Abhängkeit von der Höhe.]] Ozonschicht Die Erdatmosphäre weist eine Masse von zirka 4,9 · 1018 kg auf und teilt sich in Bezug auf ihren Temperaturverlauf in mehrere Schichten ein:
- Die Troposphäre von 0 km (Gebirge, Stratosphärendurchbruch) bis zwischen 7 (Polargebiete) und 17 km (Tropen), begrenzt durch die Tropopause,
- die Stratosphäre von zwischen 7 und 17 km bis 50 km, begrenzt durch die Stratopause,
- die Mesosphäre von 50 km bis zwischen 80 und 85 km, begrenzt durch die Mesopause und
- die Thermosphäre von zwischen 80 und 85 km bis über 640 km.
- die Exosphäre von zwischen 500 und 1.000 km bis etwa 100.000 km (in den interplanetaren Raum übergehend). Die Troposphäre wird auch als untere Atmosphäre, Mesosphäre und Stratosphäre gemeinsam als mittlere Atmosphäre und Thermosphäre und Exosphäre zusammen als obere Atmosphäre bezeichnet. Zudem zeigt sich vor allem in der Troposphäre – der Wettersphäre – eine Dynamik innerhalb der Temperaturschichtung, weshalb dort auch die jeweilige Schichtungsstabilität eine große Rolle spielt. Diese Gliederung gibt nur eine grobe Einteilung wieder und es ist auch möglich, die Atmosphäre nicht nach dem Temperaturverlauf, sondern nach anderen Gesichtspunkten zu gliedern, wie
- dem radio-physikalischen Zustand der Atmosphäre:
- # Ionosphäre
- # Magnetosphäre
- nach den physiko-chemischen Prozessen
- # Ozonosphäre / Ozonschicht (16-50 km)
- # Chemosphäre (20-600 km)
- der Lebenszone
- # Biosphäre (0-20km)
- dem Durchmischungsgrad
- # Homosphäre (0-100 km)
- # Homopause (100-120 km)
- # Heterosphäre (>120 km)
- dem aerodynamischen Zustand
- # Prandtl-Schicht (ca. 0-50 m)
- # Ekman-Schicht (ca. 50-1000 m)
- # Prandtl-Schicht + Ekman-Schicht = Planetare Grenzschicht (Peplosphäre)
- # Freie Atmosphäre (>1 km) Die bodennahen Schichten bis in etwa 90 km Höhe haben eine recht gleichförmige Zusammensetzung, weshalb dieser Abschnitt auch als Homosphäre bezeichnet wird. Was wir als Luft bezeichnen, besteht im Wesentlichen aus 78 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff, 0,93 % Argon und anderen Edelgasen. Der Kohlendioxid-Gehalt beträgt nur 0,03 %, ist aber neben dem Wasserdampf der wichtigste Verursacher des natürlichen Treibhauseffektes, ohne den es auf der Erde bedeutend kälter wäre. Die oberen Schichten bestehen aus sehr dünnem Gas, das nicht mehr in Molekülen, sondern in Atomen und Ionen vorliegt (daher der Name Ionosphäre). Dies liegt daran, dass die von der Sonne eingestrahlte hochenergetische Strahlung die Moleküle dissoziieren lässt, die so entstehenden Ionen aber erst nach längerer Zeit auf einen Partner treffen. Ferner kommt es auch zu einer Entmischung der Bestandteile nach ihrer unterschiedlichen molaren Masse, weshalb sich mit zunehmender Höhe leichtere Gase wie Wasserstoff konzentrieren (siehe Abbildung 2). Diese sind unter Umständen auch in der Lage in den Weltraum zu entweichen, was sich jedoch aufgrund der extrem dünnen Atmosphäre in diesen Höhen und den dadurch sehr geringen Masseverlusten mit dem Eintrag beispielsweise durch den Sonnenwind ausgleicht. Für die Entstehung des Wetters ist neben der Energiezufuhr durch die Sonneneinstrahlung hauptsächlich der Gehalt an Wasserdampf verantwortlich. Dieser kommt in wechselnder Konzentration von 0 % Vol. bis etwa 4 % Vol. in der Luft vor.

Grenze zum Weltraum

Der Übergang zwischen Exosphäre und Weltraum ist kontinuierlich und man kann daher perse keine scharfe Obergrenze der Erdatmosphäre ziehen. Seitens der Fédération Aéronautique Internationale wird daher die Homopause bzw. eine Höhe von rund 100 km als Grenze angesehen, da hier mit einer Temperatur von -90 ºC und einem Luftdruck von einem Hektopascal (0,1 % des Luftdrucks auf Meereshöhe) bereits nahezu Weltraumbedingungen herrschen. Diese Definition ist international weitesgehend anerkannt, wenn sie auch keine uneingeschränkte Gültigkeit besitzt. So wird zum Beispiel von der NASA die Mesopause (etwa 80 km) als Grenze definiert.

Erforschung

Die untere Atmosphäre, insbesondere die Troposphäre, ist das Forschungsfeld der Meteorologie, wohingegen die mittlere und obere Atmosphäre (Stratosphäre, Mesosphäre) in den Bereich der Aerologie gehören. Messungen erfolgen in Bodennähe mit dem vollen Spektrum der meteologischen Messgeräte. In der Höhe, besonders in Bezug auf Höhenprofile, stellen Radiosonden, meteorologische Raketen, Lidars, Radars und Wetter- beziehungsweise Umweltsatelliten die wichtigsten Messverfahren dar. In der Zukunft werden vorraussichtlich auch Höhenplattformen wie das High Altitude and Long Range Research Aircraft eine größere Rolle spielen.

Siehe auch

Atmosphäre, Schichtungsstabilität der Erdatmosphäre, Entwicklung der Erdatmosphäre, Ozonschicht, Luft, Luftfeuchtigkeit, Kohlenstoffkreislauf, Erdmagnetfeld

Weblinks


- [http://www.kowoma.de/gps/zusatzerklaerungen/atmosphaere.htm Erdatmosphäre, Aufbau und Bild]
- [http://www.astronomie.de/sonnensystem/erde/atme.htm Atmosphäre - Mesosophäre]
- [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/space/model/models_home.html Atmosphärenmodelle des National Space Science Data Center] (Englisch) Kategorie:Erde Kategorie:Umweltschutz ja:大気 ko:대기권 ms:Atmosfera simple:Atmosphere

Solar and Heliospheric Observatory

SOHO steht für "Solar and Heliospheric Observatory" (Sonnen- und Heliosphären-Observatorium) und ist eine Raumsonde bzw. ein Weltraumobservatorium von ESA und NASA.

Mission

Die Aufgaben des SOHO umfassen zahlreiche Experimente, die der Erforschung des Zentralgestirns dienen. Das SOHO vereinigt dabei die europäischen und US-amerikanischen Sonden-Planungen der 1980er Jahre. Die ESA ist für die Leitung der Mission verantwortlich und stellt neun Experimente. Die NASA stellt drei Experimente und war für die Trägerrakete verantwortlich. Die Kommunikation mit dem SOHO und dessen Steuerung wird ebenfalls von der NASA gewährleistet.

Design

SOHO ist ein dreiachsstabilisierter modular aufgebauter Satellit, der permanent auf die Sonne ausgerichtet ist. Die Sonde ist rund 4,3 × 2,7 × 3,7 Meter groß (9,5 Meter mit ausgefalteten Solarzellen) und etwa 610 kg (1850 kg beim Start) schwer. Über die High-Gain Hauptantenne können Bilder und Daten mit einer Rate von 200 kbit/s zur Erde gesendet werden. Als Empfangsstationen dienen die Einrichtungen des Deep Space Network der NASA.

Verlauf

Das SOHO wurde in Europa gebaut und am 2. Dezember 1995 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral der NASA mittels einer Atlas II-AS Rakete gestartet. Die Parkposition des SOHO befindet sich in einem Halo-Orbit um den Lagrange-Punkt L1, in einer Entfernung von ca. 1,5 Millionen Kilometern zur Erde. An dieser Position im Weltall heben sich die Gravitationskräfte von Erde und Sonne gegenseitig auf und die Sonde kann ohne Eigenenergie an diesem Punkt verbleiben. Sie steht dabei relativ zu Sonne und Erde fix im Raum, so dass der "Blick" der Sonde nicht durch den Mond oder die Erde gestört werden kann. Im Jahre 2003 fiel einer der Ausrichtungsmotoren der Hauptantenne aus. Durch Aufzeichnen der Daten in der Sonde, verbesserte Datenkompression und Nutzung größerer Empfangsantennen auf der Erde, konnten die Daten bisher ohne nennenswerte Beeinträchtugung aber auch über die Low-Gain Ersatzantenne übertragen werden.

Wissenschaftliche Experimente

Folgend eine Liste der bereitgestellten Einrichtungen und Experimente des SOHO:
- CDS (Coronal Diagnostic Spectrometer)
- CELIAS (Charge, Element, and Isotope Analysis System; Universität Bern)
- COSTEP (Comprehensive Suprathermal and Energetic Particle Analyzer; Universität Kiel)
- EIT (Extreme ultraviolet Imaging Telescope; NASA/Goddard Space Flight Center)
- ERNE (Energetic and Relativistic Nuclei and Electron experiment; Universität von Turku in Finnland)
- GOLF (Global Oscillations at Low Frequencies; Institut d'Astrophysique Spatiale, Frankreich)
- LASCO (Large Angle and Spectrometric Coronagraph; Naval Research Laboratory, USA und Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung)
- MDI/SOI (Michelson Doppler Imager/Solar Oscillations Investigation; Stanford University)
- SUMER (Solar Ultraviolet Measurements of Emitted Radiation; Max-Planck-Institut für Aeronomie und GSFC, USA)
- SWAN (Solar Wind Anisotropies; FMI, Finnland und Service d'Aeronomie, Frankreich)
- UVCS (Ultraviolet Coronagraph Spectrometer; Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, USA)
- VIRGO (Variability of Solar Irradiance and Gravity Oscillations; ESTEC) Obwohl die Sonde ursprünglich nicht explizit dafür vorgesehen war, konnten mit SOHO auch über tausend bisher unbekannte Kometen entdeckt werden. Die Kometen fielen auf, wenn sie sich durch das Sichtfeld des bildgebenden LASCO Detektors bewegten. Um von LASCO erfasst zu werden müssen diese Kometen der Sonne näher als 800.000 km kommen, daher bezeichnet man diese Gruppe auch als Sungrazer. Die meisten Kometen sind kleiner als 10 Meter, dennoch sucht die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA im Rahmen des Deep Space Network auch nach größeren so genannten "deep impact"-Kandidaten. Hierbei handelt es sich um außerplanetarische Flugkörper (z. B. Asteroiden und Kometen) deren Flugbahnen einen möglichen Kollisionskurs mit der Erde haben.

Siehe auch


- Satelliten zur Sonnenforschung:
  - Hinotori
  - TRACE
  - SMM
- Liste der unbemannten Raumfahrtmissionen

Weblinks


- [http://sohowww.nascom.nasa.gov/ NASA: SOHO] (engl.)
- [http://sohowww.estec.esa.nl/ ESA: SOHO] (engl.)
- [http://www.bernd-leitenberger.de/soho.html Detaillierte Beschreibung der SOHO-Mission] (dt.) Kategorie:Sonnensonde Kategorie:Weltraumteleskop

Spitzer-Weltraumteleskop

Das Spitzer-Weltraumteleskop (engl. Spitzer Space Telescope, SST), früher auch SIRTF (von engl. Space Infrared Telescope Facility) genannt, ist ein Infrarotteleskop und nach dem Astrophysiker Lyman Spitzer benannt. Das Spitzer-Weltraumteleskop wurde am 25. August 2003 mit einer Delta II 7920H Rakete von Cape Canaveral aus gestartet. Es ist neben Hubble Space Telescope, Chandra X-Ray Observatory sowie Compton Gamma Ray Observatory Teil des Great Observatory Programs der NASA. Der vom Spitzer-Weltraumteleskop abgedeckte Infrarotbereich liegt zwischen 3 und 180 µm. Dieser Teil der elektromagnetischen Strahlung kann die Erdatmosphäre größtenteils nicht durchdringen und ist mit erdgebundenen Teleskopen folglich nicht beobachtbar. Das Teleskop besteht aus einem 0,85 m großen Hauptspiegel und einem kleineren zweiten Spiegel aus Beryllium. Als Detektoren sind drei Instrumente and Bord:
- IRAC (von engl. Infrared Array Camera), eine Infrarotkamera welche simultan vier Kanäle mit den Wellenlängen 3,6 µm, 4,5 µm, 5,8 µm und 8 µm aufnehmen kann. Das Gesichtsfeld beträgt 5,12 x 5,12 Bogenminuten und die Auflösung ist 256 x 256 Pixel.
- IRS (von engl. Infrared Spectrograph),ein Infrarot-Spektrometer mit vier Unter-Modulen die die Wellenlängenbereiche 5,3µm-14µm (niedrig auflösend), 10µm-19,5µm (hoch auflösend), 14µm-40µm (niedrig auflösend), 19µm-37µm (hoch auflösend) abdecken.
- MIPS (von engl. Multiband Imaging Photometer for Spitzer) besteht aus drei Detektor-Arrays im fernen Infrarotbereich (128 x 128 Pixel bei 24µm, 32 x 32 Pixel bei 70µm, 2 x 20 Pixel bei 160µm) welche neben Bildern auch spektroskopische Daten liefern sollen. Das Gesichtsfeld variiert dabei zwischen 5 x 5 Bogenminuten bei kürzeren Wellenlängen und 5 x 0,5 Bogenminuten bei längeren Wellenlängen. Um störende Wärmeeinstrahlung auf die Infrarot-Detektoren zu verhindern werden das Teleskop und die Instrumente mit einem Helium-Kryostaten auf eine Temperatur möglichst nahe dem absoluten Nullpunkt gekühlt. Um störende Wärmeeinstrahlung von der Erde zu verhindern bewegt sich das Teleskop nicht in einem Erdorbit sondern in einem heliozentrischen der Erdbahn folgendem Orbit, es ist also kein Erdsatellit. Das Solarzellen-Array und Schutzschilde schirmen das Teleskop von Wärmestrahlung der Sonne und den wärmeren Teilen der Raumsonde ab. Für die Astrophysik ist der vom Spitzer-Teleskop untersuchte Infrarotbereich zum Beispiel interessant für die Erforschung von Protoplanetaren Scheiben und der Vorgänge bei der Entstehung von Planetensystemen. Auch das Verständnis von Braunen Zwergen, von Infrarotgalaxien und Aktiven Galaktischen Kernen und den Vorgängen im frühen Universum soll von dieser Mission profitieren. Siehe auch andere Satelliten des "Great Observatory Programms":
Hubble Space Telescope, Compton Gamma Ray Observatory, Chandra X-Ray Observatory Siehe auch andere Infrarot-Weltraumteleskope: IRAS, ISO

Weblinks


- http://www.extrasolar-planets.com/raumfahrt/spitzer.php – Spitzer
- http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/raumsonden/sirtf.shtml – SIRTF - Das letzte der Großen Teleskope
- http://www.spitzer.caltech.edu/ – Spitzer-Weltraumteleskop Homepage (englisch)
- http://sirtf.caltech.edu/SSC/ – Spitzer Science Center (englisch)
- http://www.nasa.gov/centers/jpl/missions/spitzer.html – Missionsüberblick des SIRTF (englisch) Kategorie:Weltraumteleskop

James Webb-Weltraumteleskop

Das James Webb Space Telescope (früher Next Generation Space Telescope, 2002 nach dem ehemaligen NASA-Administrator James E. Webb umbenannt) ist ein geplantes Weltrauminfrarotteleskop unter der Kooperation von NASA, ESA und der kanadischen Weltraumagentur. Der Primärspiegel des Teleskops hat einen Durchmesser von 6,5 m. Es wird voraussichtlich 2011 mit einer Ariane 5 gestartet werden.

Orbit

Das Teleskop soll in einen Orbit um den Lagrange-Punkt L2 des Erde-Sonne-Systems, ca. 1,5 Millionen km von der Erde entfernt, gebracht werden. Dieser Orbit hat den Vorteil, dass durch ein Sonnenschutzschild gleichzeitig die Infrarotstrahlung von Sonne, Erde und Mond abgehalten werden kann, so dass auch die Temperatur der Instrumente mit Ausnahme von MIRI, ohne aktive Kühlung auf unter 50 K gehalten werden kann. MIRI wird aktiv gekühlt eine Temperatur von weit unter 20 K erreichen. Im Gegensatz zu einem Sonnenorbit ist die Entfernung zur Erde aber noch relativ klein, so dass die Datenübertragungsrate relativ hoch ist. Ein Nachteil ist, dass dieser Orbit nicht stabil ist und durch Raketentriebwerke in regelmäßigen Abständen Kurskorrekturen vorgenommen werden müssen. Der mitgeführte Treibstoff wird für ca. 10 Jahre reichen, die angesetzte Lebensdauer beträgt mindestens fünf Jahre.

Optik

Der Primärspiegel hat 6,5 m Durchmesser und besteht aus 18 sechseckigen Segmenten, die sich erst im All entfalten. Die Spiegel bestehen hauptsächlich aus Beryllium, das auch wegen seiner geringen Dichte gewählt wurde. Die Flächendichte der Berylliumsegmente beträgt 10,3 kg/m2, inklusive der Spiegelmontierung sind es 15,6 kg/m2. Aktuatoren sorgen dafür, dass die einzelnen Segmente genau ausgerichtet werden.

Instrumente


- NIRCam (Near Infrared Camera) detektiert Licht bzw. Infrarotstrahlung zwischen 0,6 und 5 µm Wellenlänge und wird vor allem zur Erforschung der ersten nach dem Urknall entstandenen Sterne eingesetzt werden. Ihr Sichtfeld besteht aus 2 Quadraten (jeweils 2,3' x 2,3'), wovon eines Strahlung mit unter 2,5 µm, das andere mit über 2,5 µm Wellenlänge detektiert. Die Winkelauflösung beträgt 0,034" bzw. 0,068".
- MIRI (Mid Infrared Instrument) ist für Infrarotstrahlung zwischen 5 und 27 µm Wellenlänge empfindlich und besteht aus einer Kamera mit 3 identischen 1024 x 1024 - Detektorarrays und einem Spektrographen. Die Winkelauflösung beträgt ca. 0,19".
- NIRSpec (Near Infrared Spectrograph) ist ein Spektrograph für den Wellenlängenbereich von 0,6 bis 5 µm.
- FGS (Fine Guidance Sensor) dient der Ausrichtung des Teleskops. Kategorie:Weltraumteleskop ja:ジェイムズ・ウェッブ宇宙望遠鏡

Kategorie:Weltraumteleskop

Weltraumteleskop Weltraumteleskop ja:Category:宇宙望遠鏡 ko:분류:우주망원경

Groupe des Dix

L'Union syndicale Solidaires est une confédération syndicale française créée le 10 décembre 1981. Elle ne fait pas partie des cinq confédérations de syndicats de salariés français considérées comme représentatives par l'État. 1981

Le Groupe des Dix

Le Groupe des Dix a été constitué en France le 10 décembre 1981 par dix organisations syndicales autonomes non-confédérées, dont le SNUI, la FGSOA, issues du refus de la scission CGT-FO de 1947 et le SNJ, dans le but de favoriser l'émergence d'un nouveau pôle capable de peser dans le mouvement syndical pour plus d'unité et d'efficacité. Tous entendaient garder leur indépendance et refusèrent de s'organiser en confédération. Ils décidèrent cependant de maintenir des contacts entre eux afin de développer l'entraide.

Des débuts difficiles et fragiles

Au cours des années qui suivent, d'autres syndicats rejoignent le groupe dont l'activité reste relativement faible. Cette faiblesse amène en 1985 les syndicats membres à ne plus se contenter de simples contacts nationaux, mais à encourager des liens sur le plan local (départements, grandes agglomérations). Ils créent également un centre de formation syndicale commun. Particulièrement présents dans le secteur public, ils s'engagent sur ce qui devait devenir l'un de ses principaux cheval de bataille : la défense des services publics à partir de 1986. Cet engagement se conjugue avec les grèves SNCF de l'hiver 1986-1987, qui traitent entre autres de cette question. Cependant, d'autres conflits dans des secteurs sur lesquels des syndicats du groupe interviennent (Banque de France, aiguilleurs du ciel, etc.) mettent en relief les faiblesses structurelles du Groupe des Dix : contacts trop lents sur le plan local, difficultés à peser en faveur de l'unité syndicale, incapacité à organiser la solidarité interprofessionnelle et surtout difficulté à élargir le champ des analyses communes de par la règle de l'unanimité qui règne au sein du groupe pour toute décision. C'est sur ce point que les plus gros désaccords apparaissent amenant l'un des syndicats fondateurs à quitter le groupe.

La radicalisation du G10

Début 1989, le Groupe des Dix s'élargit en s'ouvrant à SUD PTT. Ce syndicat n'est pas de tradition autonome. Il s'agit en fait des syndicats CFDT de la région parisienne, traditionnellement en opposition avec leur fédération, qui viennent d'en être exclus pour avoir soutenu la grève des camions jaunes contre l'ouverture au privé du transport du courrier malgré leur Fédération. Aux élections qui ont lieu trois mois après sa naissance, SUD PTT n'obtient de représentativité que sur la région parisienne, mais va connaître un développement spectaculaire de son implantation au début des années 90. En effet, à la suite du grave échec subi par la CFDT lors des élections professionnelles de 1989 et à la suite de la décision de celle-ci de soutenir la loi de séparation de La Poste et de France Télécom (loi Quilès) qui ouvrait la voie à la privatisation, de nouveaux syndicats départementaux des PTT de la CFDT font défection et rejoignent Sud-PTT. Parallèlement les consignes données par la LCR à ses militants de venir renforcer cette organisation accélèrent son développement. Un autre syndicat issu de la CFDT, notamment suite à la grève des infirmières, le CRC-Santé rejoint un peu plus tard le G10. L'entrée des nouveaux venus va donner un coup de fouet au travail interprofessionnel du groupe. Le champ d'activité et de réflexion s'élargit. Surtout, le principe de l'élaboration d'une Charte des valeurs sociales et syndicales, afin de donner une plus grande cohésion au groupe, est adopté. Le groupe affirme davantage sa volonté d'un renouveau du champ syndical en participant à toutes les initiatives allant dans ce sens. Il se présente en 1992 pour la première fois aux élections prud'homales et est de plus en plus actif dans les luttes des secteurs où il intervient. Cette dynamique entraîne de nouvelles adhésions de syndicats et les premiers regroupements locaux G10 effectifs. Pour la première fois, il prend une initiative d'ampleur nationale avec le lancement de la campagne Agir contre le Chômage, qui se traduit par l'organisation de marches de chômeurs et la création d'AC !, qui cherche à unifier l'ensemble des organisations de chômeurs. Toute cette agitation entraîne le départ du G10 de trois autres syndicats autonomes (Fédération Autonome des Transports-FAT, Fédération Maîtrise et cadres de la SNCF, FGSOA) qui avec la FEN (Fédération de l'éducation nationale), qui vient de connaître une scission, fondent une nouvelle organiation autonome, l'UNSA (Union nationale des syndicats autonomes). La FSU qui est issue de la scission de la FEN n'est pas, non plus, adhérente au G10. Progressivement le G10 s'est « radicalisé » et apparaît de plus en plus comme un des points forts de la « gauche syndicale », au même titre que l'opposition CFDT avec laquelle les rapports sont d'autant plus particulier que nombreux sont les nouveaux militants du G10 a y être passé précedemment.

1995 : l'élargissement

Lors des grèves de décembre 1995, cette évolution apparaît encore plus clairement. Le résultat est qu'au lendemain de ce mouvement des militants quittent les fédérations de la CFDT jugées trop peu revendicatives, certains militant créent des syndicat tel que SUD Rail. Des syndicats d'entreprise non seulement de la CFDT, mais aussi de la CGT-FO et de la CGT quittent leurs confédérations et se constituent en SUD. C'est ainsi qu'à Toulouse, c'est une véritable Union Départementale qui se met en place. Suite aux mouvement de 1995, se créent des syndicats SUD Éducation et SUD Étudiant. Ce mouvement qui s'est poursuivi depuis lors (AFPA, Michelin, Thomson, etc.), accompagné d'un élargissement des syndicats et fédérations existantes donne une situation contrastée. Le G10 reste cependant totalement absent de secteurs entiers.

1998: fondation de Solidaires

L'Union syndicale Solidaires est fondée en janvier 1998, pour mieux structurer l'ex-G10, qui a considérablement évolué depuis la multiplication des SUD. Il compte alors environ 60 000 adhérents. Ce développement a amené le G10 à se restructurer en Union Syndicale G10 Solidaires. La règle de l'unanimité est abandonnée, mais chaque syndicat ou fédération membre garde un droit de veto qu'il peut utiliser s'il considère qu'une décision pourrait remettre en cause l'un de ses principes fondamentaux. Cela contraint du coup à un débat approfondi afin de lever tout malentendu. Si la grande majorité des syndicats et fédérations membres de l'Union Syndicale G10 Solidaires a pour nom SUD (Solidaires Unitaires Démocratiques), l'Union Syndicale a dans un permier temps conservé le nom moins connu de G10, car tous ne se reconnaissent pas forcément dans ce sigle (SNUI, SNJ, etc.). L'Union Syndicale G10 Solidaires est aujourd'hui structurée en un Bureau National (BN) et en regroupements locaux pouvant accueillir en plus des syndicats membres des syndicats locaux non adhérents au G10 en observateurs. Les groupes locaux sont régulièrement invités à des réunions élargies du BN. Des congrès réunissant des délégations des syndicats ou fédérations nationaux et des groupes locaux sont désormais convoqués tous les trois ans.

2001 : Départ de 2 syndicats

Le Syndicat Unifié (S.U.) de la Caisse d'épargne et le Syndicat national autonome des personnels des chambres de commerce, au positionnement peu en phase avec les valeurs de Solidaires, rejoignent l'UNSA, soit une perte d'environ 8000 adhérents. Annick Coupé remplace Gérard Gourguechon comme porte-parole de l'organisation.

2004 : 3ème congrès

Le congrès se passe à la Bourse du travail de Bobigny en présence de 400 délégués. L'union syndicale change de nom et devient l'Union Syndicale Solidaires (disparition du terme G10). Seuls 3 des 10 syndicats fondateurs sont encore présents, le Syndicat national unitaire des impôts (SNUI), le Syndicat national des journalistes (SNJ) et le Syndicat national autonome de la Banque de France (SNABF) et il y a 36 organisations nationales professionnelles et 52 structures géographiques interprofessionnelles locales. L'union syndicale constate malgré le départ de 2001 une progression des effectifs, on pase de 75 000 en 2001 a 80 000 en 2004. L'union syndicale constate un développement dans le secteur privé: premier syndicat chez Kodak, second chez Michelin, implantation chez le pharmacien Eli Lilly, etc. Il y a eu aussi la création d'un bureau national se réunissant une fois par mois sera chargé de la mise en œuvre des grandes orientatons et un Secrétariat national qui assurera le suivi quotidien de l'intervention de l'Union. Le congrès s'est prononcé contre le projet de traité constitutionnel européen et a marqué sa solidarité avec les faucheurs volontaires d'OGM.

La question de la représentativité

Précisons enfin que les syndicats SUD du secteur privé se heurtent à de grosses difficultés en matière de reconnaissance de leur représentativité. La loi reconnaît comme représentatif les syndicats adhérents à l'une des confédérations CFDT, CGC, CFTC, CGT et CGT-FO. Toute autre organisation doit faire la preuve de sa représentativité pour pouvoir se présenter aux élections de délégués du personnel et de comités d'entreprise. L'esprit de cette loi est d'éviter que le patronat ne puisse susciter des organisations syndicales soumises à lui qui pourraient se présenter au premier tour. Systématiquement, les autres syndicats dénoncent devant les tribunaux les nouveaux SUD ainsi créés, ce qui contraint ces derniers à donner la liste de leurs adhérents avec le risque que le juge décide de la communiquer aux autres parties, mettant ainsi en péril les nouveaux sudistes. Cela crée évidemment un frein à ces créations. En cas de rejet de la représentativité par le tribunal, il reste possible d'appeler au boycott des élections, car si un quorum de 50 % de participation n'est pas atteint, un deuxième tour est organisé où les candidatures sont libres. Une fois qu'il a des élus, le syndicat est automatiquement reconnu représentatif. C'est une tactique qui a souvent été employée par les SUD afin d'éviter la communication des listes d'adhérents. Dans les cas où il n'existait auparavant aucune organisation syndicale organisée dans l'entreprise, le syndicat nouvellement créé a obtenu des élus, parfois en nombre majoritaire, aux élections au sein de l'entreprise ou de l'établissement. Mais, d'une manière générale, lorsque les organisations syndicales traditionnelles sont organisées dans l'entreprise, les SUD n'arrivent pas à obtenir que la majorité des salariés boycottent les élections.

Voir aussi


- Syndicalisme
- Anarcho-syndicalisme
- Syndicalisme révolutionnaire
- Syndicalisme de lutte
- Charte d'Amiens
- Trotskysme
- Alternative libertaire
- Extrême gauche
- Gauche
- Droite
- Mouvements politiques
- Idées politiques.

Liens internes


- Solidaires Justice
- Solidaires Transport
- Solidaires Douanes
- SUD Culture
- SUD Collectivités Territoriales
- SUD Éducation
- SUD Étudiant
- SUD FNAC
- SUD Intérieur
- SUD Michelin
- Sud-PTT
- SUD Rail
- SUD Santé-Sociaux
- SUD Travail
- Syndicat national des journalistes ( SNJ )
- Syndicat national unifié des impôts ( SNUI )
- Syndicalisme
- Syndicalisme de lutte
- Charte d'Amiens
- Solidaires est membre fondateur d'ATTAC

Liens externes


- [http://www.solidaires.org Le site de l'Union syndicale Solidaires]
- [http://www.solidaires.org/article275.html Historique de l'Union syndicale Solidaires] Contact : Union syndicale Solidaires 93 bis rue de Montreuil - 75011 Paris tel : 01 58 39 30 20 - fax : 01 43 67 62 14 contact@solidaires.org Catégorie:Syndicat

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